Uganda ist ein ostafrikanisches Binnenland, zu dessen Landschaftsvielfalt das Ruwenzori-Gebirge mit seinen schneebedeckten Gipfeln ebenso wie der riesige Victoriasee zählt. Zur artenreichen Tierwelt gehören unter anderem Schimpansen und seltene Vogelarten. Der abgelegene Bwindi-Impenetrable-Nationalpark ist ein Schutzgebiet für Berggorillas. Der Murchison-Falls-Nationalpark im Nordwesten ist bekannt für seinen 43 m hohen Wasserfall und seine Wildtiere wie Nilpferde.
Foto: Dmitrii Pichugin
Foto: Dmitrii Pichugin
Uganda besitzt ein ausgeglichenes tropisches Klima, das durch
die Höhenlagen gemildert ist. Die Durchschnittstemperatur im
zentralen Landesteil liegt zwischen 15 °C und 27 °C, im Norden
deutlich darüber. Die große Trockenzeit erstreckt sich
prinzipiell von Juni bis September, die Hauptregenzeit von Mitte
März bis Juni. Relativ trocken ist auch die Zeit von Mitte
Dezember bis Anfang Februar. Die kleine Regenzeit liegt in den
Monaten Oktober bis Dezember.
Jedoch hat der globale Klimawandel in Uganda und seinen
Nachbarländern dazu geführt, dass sich in den letzten Jahren die
Regenzeiten verschoben haben. Erfahrungsgemäß regnet es nun in
den früher relativ trockenen Monaten April und September
unverhältnismäßig stark.
Die trockneren Monate Juni bis September sowie Dezember bis Februar bieten ideale Bedingungen für Tierbeobachtungen. Während der Regenzeit ist alles grün und blüh
Die Einreise nach Uganda ist für deutsche Staatsangehörige
zurzeit möglich, sofern Sie über eines der folgenden Dokumente
verfügen: Reisepass oder vorläufiger Reisepass. Reisedokumente
müssen im Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate
gültig sein. Den Pass oder eine Passkopie sollten Sie während
des Aufenthalts stets mitführen.
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Uganda
ein Visum. Das Visum kann ausschließlich online über das Uganda
E-Immigration System beantragt werden. Dabei sind eingescannte
Passkopien, Passbilder, Gelbfieberimpfungsnachweis und
gegebenenfalls andere Nachweise hochzuladen. Detailhinweise
erhalten Sie mit den Reiseunterlagen.
Das Visum wird dann gegen Vorlage von Pass und
Originalnachweisen sowie Zahlung der Visagebühr (bar, in
US-Dollar oder Landeswährung) bei Einreise erteilt.
Die Visumgebühr hängt von der Art des Visums ab und wird im
Antragsverfahren angezeigt. Touristenvisum ca. 55 USD/50 Euro
(Stand August 2024). Touristenvisum für Uganda, Kenia und
Tanzania zusammen (OstafrikaVisa: ca. 105 USD/100 Euro). Die
bewilligte Einreisedauer kann vom Antrag abweichen.
Wird die bei Einreise in den Pass eingetragene Aufenthaltsdauer
überschritten, ist pro Tag eine Geldbußen von 100,- US-Dollar
fällig.
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und kann technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch sein. Ein ausreichender Krankenversicherungsschutz mit einer Reiserückholversicherung ist dringend empfohlen. Versicherungen sollten sofort bei Behandlungsbeginn kontaktiert werden. (Telefonnummer mitführen). Ungeachtet dessen hat der Patient fast immer Vorkasse zu leisten und später mit der Versicherung abzurechnen.
Trinkwasser: In allen Orten, einschließlich Nairobi, Mombassa
und der Lodges, sollten Sie aus gesundheitlichen Gründen das
Wasser nicht ungekocht oder ohne Eingeben von Micropur-Tabletten
genießen oder sich damit die Zähne putzen.
Schutz vor Malaria und Mücken: In vielen Hotels befinden sich
über den Betten Moskitonetze oder sind auf Anfrage über die
Rezeption erhältlich. Bitte benutzen Sie diese Netze! Ein
erhöhtes ganzjähriges Risiko besteht jedoch in den
Touristenzentren an der Küste und im Westen des Landes am
Viktoriasee. Nach wie vor hat sich als guter Schutz bewährt, am
Abend eine lange Hose und Hemden mit langen Ärmeln zu tragen
sowie Insektenschutzmittel zu benutzen.
Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung ist für alle Reisenden ab
dem Alter von einem Jahr zwingend vorgeschrieben. Die Botschaft
von Uganda in Berlin verlangt für die Visumerteilung ein
Gelbfieberimpfnachweis, in dem eine lebenslange Gültigkeit
explizit bestätigt wird. Stellen Sie einen vollständigen
Impfschutz gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) sicher. Wir
empfehlen, dass Sie darauf achten, dass sich bei Ihnen die
Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts
auf dem aktuellen Stand befinden.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei
Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition auch gegen
Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY)
empfohlen.
Kondition: Gorilla-Trekking in Uganda rfordert
gute körperliche Fitness. Die Wanderungen können anstrengend
sein, da sie durch dichten Wald und steiles Gelände führen und
mehrere Stunden dauern können.
Verhalten: Halten Sie stets mindestens 7 Meter
Abstand zu den Gorillas, sprechen Sie leise und vermeiden Sie
abrupte Bewegungen, um die Tiere nicht zu stören.
Kleidung: Tragen Sie robuste, langärmelige
Kleidung, feste Wanderschuhe und verwenden Sie
Insektenschutzmittel.
Fotografieren: Verwenden Sie kein Blitzlicht
und respektieren Sie die natürliche Umgebung der Gorillas.
KosteN
Landeswährung ist der Uganda-Schilling (UGX). Zurzeit entspricht ein Euro in etwa 4.100 Uganda Schilling (Stand August 2024). Der Umtausch von Euro in Landeswährung ist am internationalen Flughafen Entebbe, in Kampala und in größeren Städten möglich. US-Dollar werden landesweit nur akzeptiert bzw. gewechselt, wenn es sich um neue Scheine handelt (ohne Beschädigung).
Foto: Antikstarina1983
Foto: Janusz Peinkowski
Kreditkarten werden von Fluggesellschaften sowie von Hotels und Touristenunterkünften der gehobenen Kategorie akzeptiert. An Geldautomaten verschiedener Banken kann mit der Visa-Karte (Bargeld) abgehoben werden, an Geldautomaten der Stanbic Bank und einiger anderer Banken auch mit der EC-Karte (Maestro). Diese Möglichkeit ist nicht immer verfügbar. Der Höchstbetrag, der mit Kredit- oder Ec-Karte abgehoben werden kann, schwankt zwischen 500.000,- und 3.000.000,- UGX pro Tag.
Uganda ist ein für afrikanische Verhältnisse relativ teures Reiseland. Für Individualreisende, die etwas bessere Hotels bevorzugen, kostet eine Woche 300-400 Euro (unter Einberechnung von Lebenshaltung und Transportkosten, allerdings ohne Nationalpark-Eintrittsgebühren für Gorilla-Tracking oder Leihwagen-Anmietung). Minimalisten können schon mit 150 Euro pro Woche auskommen, wenn sie in den preiswerteren Guest-Houses übernachten bzw. ein Zelt benutzen und eher einfach essen.
Die Stromversorgung im Land basiert auf 240 Volt Wechselstrom. Am häufigsten sind Steckdosen für dreipolige Flachstecker nach englischem Vorbild/Typ (GB). Die Mitnahme eines entsprechenden Adapters ist empfehlenswert, denn es spart Lauferei und Zeit. Sie erhalten Adapter auch in den Elektrogeschäften in Kampala. Schwankungen in der Stromspannung sowie zeitweise Stromausfälle treten häufig auf, nehmen Sie also sicherheitshalber auch eine Taschenlampe mit.
Die Zeitverschiebung in Uganda beträgt während der europäischen Winterzeit plus 2 Stunden, d.h. wenn es in Frankfurt 12 Uhr ist, ist es in Entebbe 14 Uhr. Während der Sommerzeit ergibt sich nur eine Zeitverschiebung von einer Stunde.
Die Gebühr für Briefe/Postkarten nach Europa, beträgt ca.
0,55/0,40 Euro. Post nach Österreich sollte besser mit
„Austria/Europe“ gekennzeichnet sein, damit sie nicht erst in
Australien landet.
Als Tourist können Sie Ihre Post an das Hauptpostamt in Kampala
adressieren lassen - postlagernd. Der posterestante-Service dort
ist jedoch nicht immer zuverlässig und manchmal gehen Briefe
verloren. Der Vorname sollte nicht ausgeschrieben werden, um
Verwechselungen mit den Nachnamen zu vermeiden (die Briefe
werden alphabetisch sortiert).
Beim Aufgeben eines Pakets nach Europa (max. 20 kg) müssen Sie
darauf achten, dass Sie den Inhalt dem Zoll gezeigt haben, bevor
Sie es verschicken.
Foto: Rainer Lesniewski
Das Telefonieren, zumindest in den urbanen Gebieten, ist in
Uganda kein Problem. Telefonate über das Festnetz kann man
entweder direkt vom Hotel (meist recht teuer) oder per
Telefonkarte aus einem öffentlichen Fernsprecher führen. Noch
einfacher ist es bei den in Kampala und anderen großen Städten
zahlreichen Telefonständen an der Straße. Das Festnetz in Uganda
wird hauptsächlich durch die staatliche Uganda Telecom
betrieben.
Zudem gibt es seit vielen Jahren ein recht gut funktionierendes
Mobilfunknetz. Vor allem in größeren Orten und entlang der
Hauptrouten ist der Empfang sehr gut. Derzeit gibt es sieben
verschiedene Anbieter, die teilweise Roaming-Abkommen mit
europäischen Mobilfunkanbietern haben.
Bei längeren Aufenthalten oder häufigem Telefonieren (national
wie international) kann es preiswerter sein, sich für die Zeit
in Uganda eine SIM-Karte mit lokaler Nummer zu kaufen. Karten
zum Aufladen von Gesprächsgebühren sind in den Städten an jeder
Straßenecke zu bekommen.
An Feiertagen sind alle Büros und Banken geschlossen, aber ein
Teil der Geschäfte ist geöffnet. Das Bus- und Minibusangebot ist
an Feiertagen etwas eingeschränkt.
Die muslimische Fastenzeit (Ramadan) richtet sich nach dem Mond.
Die Periode verschiebt sich jedes Jahr um etwa 10 Tage nach
vorne.
Hier eine Übersicht der wichtigsten Feste und Feiertag:
1.1 – New Year’s Day (Neujahr), 26.1 – Liberation Day (Tag des
Sieges der NRM), 8.3 – Women’s Day, 1.5 – Labour Day (Tag der
Arbeit), 3.6 – Martyrer’s Day, 9.6 – National Hero’s Day, 9.10 –
Independence Day, 25.12 – Christmas Day, 26.12 – Christmas
(Boxing Day)
Ihre Kleidung für Trekking-Touren/Safaris sollte funktionell und leicht zu verstauen sein. Für die Wanderungen in höher gelegenen Bergwald sind lange Hosen empfehlenswert. Für die Abendstunden sollte ein wärmerer Pullover vorhanden sein. In den höheren Lagen wir es zum Teil sehr kalt. Denken Sie an einen ausreichenden Schutz vor Regen (Regenjacke mit Kapuze, Regenhose) und vor allem an feste (möglichst knöchelhohe) Trekkingschuhe, damit Sie auf den Wegen genügend Halt finden. Die Kleidung sollte in gedeckten Farben (Beige/Khaki/Braun) gehalten sein, da grellere Farben häufig mehr Insekten anziehen. Bei Restaurantbesuchen ist in den Städten oft eine formellere Kleidung (Hemd, Krawatte, leichtes Sakko) erwünscht. Da die Unterkünfte im Land sehr einfach sind, ist die Mitnahme von Badeschuhen wegen u. U. mangelnder Hygiene im Badezimmern/Duschen unbedingt ratsam.
Behörden sind oft nur vormittags (8-12.30 Uhr) für den
Publikumsverkehr geöffnet. Pass- und Visa-Angelegenheiten o.Ä.
sollten Sie also am Vormittag regeln.
Geschäfte haben in der Regel Mo-Fr 8/9-12.30 und 14-16, Sa 8-14
Uhr geöffnet. Diese Zeiten sind jedoch nicht generell
verbindlich, sondern werden den Geschäftsinhabern oft auch
individuell gehandhabt.
Bitte fragen Sie stets um Erlaubnis, wenn Sie Menschen fotografieren wollen. Es ist verboten, Regierungsgebäude, Militärposten und Militärfahrzeuge zu fotografieren. Bei Wanderungen im Bergwald können Regen und bei Bootstouren auch Spritzwasser die Fotoausrüstung beschädigen. Bei Überlandfahrten sind Hitze und Staub ein Problem. Verstauen Sie Ihre Geräte also sorgfältig. Für die Wildtierbeobachtung sollten Sie auf jeden Fall auch ein gutes Fernglas mitnehmen!
Der Besuch einer Kirche geht einher mit bestimmten Regeln die man beachten sollte, um sich Ärger mit Einheimischen zu ersparen. Bei Betreten der Kirche ist darauf zu achten, dass Sie Ihre Kopfbedeckung ablegen. Ebenso ist es wichtig beim Besuch einer Kirche auf angemessene Kleidung zu achten. Frauen sollten hochgeschlossene Kleidung tragen, Badebekleidung, Miniröcke oder Kleidung die viel Haut zeigt, sollte vermieden werden. Verhalten Sie sich bei der Besichtigung entsprechend diskret.
Trinkgelder werden generell in Uganda nicht als selbstverständlich angesehen, aber natürlich gerne angenommen. Ein angemessenes Trinkgeld wird hingegen in den Bereichen erwartet, in denen ausländische Touristen zu finden sind. Dazu gehören Hotels und Restaurants der gehobenen Klasse sowie Fahrer und Reiseleiter bei organisierten Rundfahrten und Touren. In den Restaurants ist es üblich, den zu zahlenden Betrag einfach aufzurunden. Die Zimmermädchen (-jungs) der Hotels freuen sich über eine Kleinigkeit (Vorschlag: 0,25 € pro Zimmer und Tag, etwa 1.000 UGX). Die „touristischen“ Helfer wie Reiseleiter, Fahrer und Park Guides erwarten etwas mehr. Hier sind etwa 1-2 € pro Tag und Person angebracht.
Etwa 40 % bekennen sich zur römisch-katholischen und etwa 32 % zur anglikanischen Kirche. Muslime sind zu etwa 14 % vertreten und etwa 11 % gehören zur pfingskirchlich-fundamentalistische Freikirchen. Nur rund 1 % der Bevölkerung sind Anhänger einer afrikanischen Religion.
Die Amtssprache Ugandas sind Englisch und Kisuaheli. Englisch wird vor allen Bewohnern mit Schulbildung zumindest teilweise gesprochen. Zudem hat jede ethnische Gruppe ihre eigene Sprache oder ihren Dialekt. Insgesamt gibt es rund 40 Sprachen in Uganda, wobei das Luganda (die Sprache der Baganda) die wichtigste ist. Außerdem wird im Handel und Wirtschaft Ugandas teilweise Kisuaheli gesprochen – nach Englisch die wichtigste Fremdsprache in Uganda. Durch die vielen indischen Geschäftsleuten hört man hin und wieder Hindi.
Guten Tag. na-ma-skA-ra Wie geht es Ihnen? A-pa-kA kyA hA-la hai Gut, danke maiAO tho TI-ka hooAO Wie heißen Sie? A-pa-kA nA-ma kyA hai Ich heiße ______ me-rA nA-ma ______ hai Schön Sie kennenzulernen. A-pa-se mi-la-ka-ra khu-shI hu-I Bitte ktR-pa-yA Danke. shu-kri-yA Bitte sehr. ko-I bA-tha na-hIAO Ja. haaAO Nein. na-hIAO Entschuldigung. mA-fa ka-ra-nA Auf Wiedersehen. phi-ra mi-le-Gge Tschüß (informell) a-lvi-dhA Hilfe! ba-chA-o Ich verstehe nicht. mu-jhe sa-ma-jha na-heeAO A-yA Wo ist die Toilette? tA0-ya-le-ta ka-hAAO hai? Ich brauche Hilfe. mu-jhe A-pa-kI ma-dha-dha chA-hi-ye Ich habe mich verirrt. maiAO kho ga-yA hooAO Lassen Sie mich in Ruhe! mu-jhe a-ke-lA Cho-DdDo