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Amerika Reisen > Südamerika > Bolivien Intensiv I

Studienreise • 24 Tage

Bolivien Intensiv I

Bolivien

Bolivien entdecken: Andengipfel, Salar de Uyuni , indigene Bevölkerung Bolivien, Kolonialstadt Sucre, Regenwälder & Jaguare u.v.m.

135+ teilnehmer
30+ jahre
erfahrung
4.7/5 bewertung
Reisehöhepunkte

Diese Bolivien Reise führt Sie in 24 Tagen vom tropischen Tiefland von Santa Cruz über die Jesuitenmissionen der Chiquitania bis in die Anden nach Sucre und Potosí. Weiter geht es durch den Salar de Uyuni, die Lagunenwüste bis nach La Paz, an den Titicacasee und zurück in die tierreiche Savannenlandschaft des Ostens.

Foto: Alexneumayer

Salar de Uyuni
Lamas vor den bolivanischen Andengipfeln

Foto: David Havel

Regenwälder des Tieflandes
Besuch des Jaguar & Puma Schutzgebietes

Foto: Morganeborzee

Kartoffel & Indigene Kultur
Die zahlreichen Völker bauen über 50 verschiedene Sorten an.

Foto: Marktucan

Puma Punku
Vorinka Kultur, Teil des UNESCO Weltkulturerbe Boliviens
Programm

1
Abflug nach Südamerika

Am Abend startet der Flug ab Frankfurt über Madrid nach Santa Cruz. Der Nachtflug über den Atlantik gibt Ihnen Zeit, sich langsam umzustellen. Man lässt den Alltag hinter sich, blickt aus dem Fenster auf Lichterketten und Wolken und stellt sich auf eine Reise ein, die von Tiefebenen bis über 5000 Meter hohe Gipfel führen wird. Zwischen den Schlafphasen tauchen erste Gedanken an tropische Wärme, weiße Städte und weite Salzflächen auf, die wie Schnee wirken. Das Bordessen, ein letzter Film ... dann folgen Dunkelheit und die Vorfreude auf 24 Tage zwischen Dschungelrand und Hochwüste.

Foto: aapsky

2
Ankunft in Santa Cruz – Hauptplatz, Kathedrale und junges Viertel

Die Ankunft erfolgt früh in Santa Cruz auf etwa 500 Metern Höhe. Gegründet als Siedlung zur Erschließung des Tieflands, wurde sie durch Landwirtschaft, Zucker und später Erdgas zur größten Stadt des Landes. Nach dem Transfer zum Hotel bleibt Zeit zum Ausruhen und dem ersten Atemzug tropischer Luft. Beim traditionellen Mittagessen erwarten Sie Gerichte des Ostens wie Majadito, gebratene Yuca und frischer Maracuja-Saft. Am Nachmittag besichtigen Sie bei einer Stadtrundfahrt durch Santa Cruz die Plaza 24 de Septiembre. Dieser Platz ist das Herz der Stadt, umrahmt von Gebäuden mit hölzernen Veranden, in denen sich Cafés und Buchhandlungen befinden. Die Kathedrale erhebt sich mit heller Fassade sowie Glockenturm und besticht im Inneren mit Holzschnitzereien aus der Missionszeit. Der Kulturkomplex Manzana 1 zeigt zeitgenössische Kunst aus dem Tiefland, oft mit Bezug zur Natur oder indigenen Motiven. Das Stadtviertel Equipetrol zeigt eine andere Seite, mit Villen, schattigen Straßen, kleinen Restaurants und Eisdielen. Ein gelungener erster Eindruck von einer Stadt, die tropisch, jung sowie selbstbewusst wirkt und eine erholsame Übernachtung verspricht.

Foto: Pytyczech

Foto: Sl Photography

3
San Javier - die Mutter der Missionen

Am dritten Tag fahren Sie nach San Javier, wo die Besichtigung der historischen Jesuitenmission wartet. Durch Jesuitenpater José de Arce gegründet, war sie die erste Mission in der Chiquitania und Ausgangspunkt für weitere Missionierung. Die Kirche wurde komplett aus heimischem Holz errichtet, ohne Eisennägel, nur mit Holzdübeln und traditioneller Zimmermannskunst der Chiquitano-Handwerker. Das Innere überrascht mit gedrechselten Säulen, die mit Pflanzenfarben bemalt sind, mit Blattgold sowie einem Altar, der von Chiquitano-Künstlern geschnitzt wurde und lokale Heilige zeigt. Die Musik spielte von jeher eine große Rolle. Heute üben Kinder in der Kirche Barockmusik, die einst von den Jesuiten eingeführt wurde und die hier überdauerte. Der faszinierende, gepflegte Ort vereint Glauben mit Handwerk und ist bis heute lebendig geblieben.

Die Weiterfahrt führt nach Concepción, wo Sie die Jesuitenkirche, das Museum und den Zapoco-Staudamm besuchen. Die Kirche von Concepción gilt als eine der schönsten der Region und als Höhepunkt des Missionsbarocks. Ihre Proportionen sind leicht und licht, die prächtigen Deckenmalereien zeigen biblische Szenen mit tropischen Pflanzen und Tieren, die es in Europa nicht gibt. Im Museum nebenan liegen Notenblätter, geschnitzte Heilige und alte Glocken, die von der Arbeit der Missionare sowie der Musikkultur erzählen. Der Zapoco-Staudamm liegt etwas außerhalb und speichert Wasser für die Trockenzeit. An seinem Ufer stehen Palmen, Fischer werfen ihre Netze aus und der Himmel spiegelt sich weitläufig auf der Oberfläche. Am Abend kehrt in der kleinen Stadt mit ihren stillen Gassen Ruhe ein.

Foto: Jkraft5

Foto: Jesse Kraft

4
das Missionsdreieck San Miguel, San Rafael und Santa Ana

Am Morgen des 4. Tags setzt sich die Fahrt nach San Ignacio de Velasco fort. Das Mission-Dreieck beheimatet die Jesuitenstationen von San Miguel, San Rafael sowie Santa Ana, welche zum Welterbe ernannt wurden und abseits der Hauptstraßen liegen. San Miguel besitzt eine breite Fassade sowie innen eine kunstvolle Kassettendecke mit über tausend bemalten Feldern, die von indigenen Malern geschaffen wurden und die von Engeln oder Pflanzen erzählen. San Rafael beherbergt eine der ältesten Orgeln des Kontinents sowie eine vollständig aus Holz geschnitzte Kanzel mit Engeln und vergoldeten Blättern. Santa Ana gilt als letztes Dorf, das nach dem Vertreibungsedikt der Jesuiten fast unverändert weiterlebte und von den Einwohnern selbst erhalten wurde. Die kleine Kirche wirkt eher wie ein großes Haus. Diese drei Orte liegen neben roten Erdpisten, umgeben von Wald und kleinen Feldern, wo Mais sowie Yuca wachsen. Man spürt die Abgeschiedenheit, die diese Bauten über Jahrhunderte bewahrt hat. Am Abend erreichen Sie die Unterkunft in San Ignacio de Velasco.

Foto: Albertoloyo

Foto: Luis Antonio Rosendo

5
San Ignacio und San José de Chiquitos - Weberinnen und Schnitzer

Tag 5 lockt mit der alten Kirche von San Ignacio de Velasco und dem örtlichen Kunsthandwerkszentrum. Hier erlernen junge Menschen die alten Techniken des Restaurierens, Holz zu schneiden und natürliche Farben herzustellen, die für die Renovierung der Kirchen benötigt werden. Die Reise führt dann weiter nach San José de Chiquitos. Hier besuchen Sie die traditionellen Weberinnen, die an einfachen Webstühlen Baumwolle zu dichtem Tuch verarbeiten und dabei auf dem Boden sitzen. Ihre Muster symbolisieren Bedeutungen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden und die Pflanzen oder Tieren darstellen, um die eigene Zugehörigkeit zeigen. Der Holzschnitzer Pitágoras, schnitzt in seiner Werkstatt aus einem einzigen Stamm Engel, Tiere und Masken. Der Duft des vertrauten Holzes, das Klopfen des Werkzeugs sowie die ruhige Hand des Meisters zeigen, wie lebendig die Traditionen der Missionen geblieben sind und wie sie Familien ernähren. Am Abend übernachten Sie in San José de Chiquitos.

Foto: Jesse Kraft

Foto: Jesse Kraft

6
Von der Ebene in die Anden – San José und Flug nach Sucre

Bei einer kurzen Stadtrundfahrt durch San José de Chiquitos erleben Sie die Missionsanlage, die mit ihren dicken Steinmauern fast wie eine Festung wirkt und den Verteidigungscharakter der Zeit zeigt, als Angriffe aus Brasilien drohten. Nach der Rückfahrt durch die weite Ebene nach Santa Cruz erfolgt der Weiterflug nach Sucre mit Transfer zum Hotel. Sucre liegt auf etwa 2800 Metern. Wegen ihrer weißen Fassaden wird sie die weiße Stadt genannt und ist die verfassungsmäßige Hauptstadt. Kühle, klare Luft, Innenhöfe mit Brunnen und Orangenbäumen sowie die gepflasterten Gassen verbreiten das Gefühl von Heimat. Ein gemütlicher Spaziergang am Abend führt an erleuchteten Kirchen vorbei und an den kleinen Schokoladenläden, für die Sucre bekannt ist.

Foto: Jesse Kraft

Foto: Dmitriyrnd

7
Sucre entdecken – Casa de la Libertad, der Ort der Unabhängigkeit

Nach der Übernachtung in Sucre genießen Sie ein lokales Frühstück mit Salteñas – kleinen, herzhaften Teigtaschen, die mit dem Löffel gegessen werden und die mit Huhn, Ei sowie Gemüse gefüllt sind. Beim Stadtrundgang besichtigen Sie die Casa de la Libertad. In diesem Haus wurde 1825 die Unabhängigkeitsurkunde unterzeichnet und damit die Republik geboren. Der Saal beheimatet die Originaldokumente, Porträts sowie Fahnen der Gründerzeit, erzählt vom Stolz eines neuen Landes und von Simón Bolívar. Weiter geht es zum Hauptplatz mit Arkaden, zum Zentralmarkt Mercado Central mit Bergen von Obst, Käse sowie frischen Kräutern, wo Frauen in bunten Röcken verkaufen, bis zum Kreuzgang der Universität San Francisco mit alten Holzbalken und stillen Ecken.

Am Nachmittag lernen Sie den Friedhof kennen, der als einer der schönsten in ganz Südamerika gilt und als Park verstanden wird. Hohe Zypressen, Marmorengel, Mausoleen und kleine Kapellen wirken wie ein Skulpturenpark, in dem Familiengeschichten erzählt werden. Danach unternehmen Sie einen kleinen Rundgang über die Plaza Libertad, durch den Bolívar-Park bis zum Justizpalast mit seiner klassizistischen Fassade und kunstvollen Säulen. Der Park ist beliebter Treffpunkt von Familien, Studenten und Händlern. Abends wohnen Sie einer traditionellen Folklore-Tanzaufführung mit farbenfrohen Kostümen, Trommeln sowie Flöten und dem gemeinsamen Abendessen mit lokalen Gerichten und Wein aus der Region bei, bevor Sie in Sucre zu Bett gehen.

Foto: Saiko3p

Foto: Saiko3p

8
Sonntagsmarkt in den Bergen – Tarabuco, Markt der Farben und Stoffe

Noch höher geht es nach Tarabuco, etwa eine Stunde von Sucre entfernt. Der Sonntagsmarkt bietet lokale Agrarprodukte und Kunsthandwerk. Jeden Sonntag kommen Bauern aus den umliegenden Tälern, oft in Tracht mit bestickten Westen und Montera-Hüten, die an spanische Helme erinnern und ihren Ursprung in der Kolonialzeit haben. Auf dem Boden liegen Kartoffelsorten in allen Farben, von lila bis gelb, Mais, getrocknete Kräuter und kleine Säcke mit Chili. Daneben werden gewebte Decken, Ponchos und kleine Taschen angeboten, die in mühevoller Arbeit entstehen. Es wird gefeilscht, gelacht und erzählt, Kinder laufen zwischen den Ständen und Musikanten spielen. Das Mittagessen vor Ort beinhaltet einfache Gerichte wie Pukara. Die Rückfahrt nach Sucre durch eine karge Hochebene dauert etwa zwei Stunden.

Foto: Laura Facchini

Foto: Sl Photography

9
Dinosaurier und Textilkunst – Spuren aus der Urzeit im Parque Cretácico

Im Kreidepark Parque Cretácico am Stadtrand von Sucre entdecken Sie Dinosaurierspuren. An einer fast senkrechten Felswand sind über fünftausend Abdrücke erhalten, die vor 68 Millionen Jahren entstanden, als sich hier ein flacher See befand und Dinosaurier durch den Schlamm liefen. Ein Steg führt nah an die Wand heran, Modelle erklären die Tiere und ihre Größe. Im ASUR-Museum für traditionelle Textilkunst sammeln Frauen aus den Gemeinden Jalq'a und Tarabuco ihre Webarbeiten, die sonst verloren gehen würden. Jedes Tuch erzählt eine Geschichte mit Tieren sowie Geistern, die nur Eingeweihte lesen können, die von Träumen inspiriert und oft in Rot-Schwarz gehalten sind. Bei der Fassade der Kirche Santo Domingo ist Zeit für einen kurzen Foto-Stop, um barocke Fassade und doppelten Turm, den kleinen Pasaje Santa Teresa mit Läden und Cafés sowie die Terrasse San Felipe Neri zu fotografieren. Von hier blickt man über die weißen Dächer der Stadt bis zu den Bergen und genießt das Licht. Es folgt eine dritte Übernachtung in Sucre.

Foto: Byelikova

Foto: Sl Photography

10
Potosí, Stadt des Silbers

Die Weiterfahrt führt nach Potosí auf etwa 4000 Meter, durch weite Hochebenen mit Lamas und pittoresken Dörfern. Der Stadtrundgang beinhaltet die Besichtigung der Plaza des 10ten November. Der Platz liegt im Zentrum der nach der Entdeckung von Silber gegründeten Stadt, die im 17. Jahrhundert zu den größten und reichsten Städten der Welt zählte, durch ihren Reichtum berühmt wurde und Menschen aus ganz Europa anzog. Sie ist von Balkonen, Kirchen sowie Kolonialbauten mit steinernen Portalen und Holzbalkonen umgeben. Beim typischen Mittagessen können Sie Kalapurka Suppe versuchen, die mit glühenden Steinen direkt im Teller zum Kochen gebracht wird und dadurch einen rauchigen Geschmack erhält. Sie wird mit Fleisch und Mais zubereitet. Danach steht ein Besuch der Casa de la Moneda an, der Nationalen Münzprägeanstalt Boliviens. Hinter den dicken Mauern wurden jahrhundertelang Silbermünzen geprägt – zunächst mit Muskelkraft und Maultieren, später mit Maschinen aus England. Die Säle stellen Pressen, Schmelzöfen sowie Münzsammlungen aus, die von Reichtum und Ausbeutung erzählen.

Foto: Ulf Hübner

Foto: Marktucan

11
Unter Tage in Potosí – Bergwerkstour am Cerro Rico

Nach der Übernachtung in Potosí brechen Sie auf zur halbtägigen Bergwerkstour mit Besuch des Bergwerksmarktes und – wenn Sie möchten – zum Besuch einer Mine am Cerro Rico de Potosí auf. Auf dem Markt wird alles verkauft, was Bergleute benötigen: Dynamit, Kokablätter gegen Höhe und Hunger, Alkohol sowie kleine Gaben für den Tio, den Berggeist, der in den Stollen verehrt wird und dem Opfergaben dargebracht werden. In der Mine selbst sind die Gänge eng und niedrig, die Luft ist staubig und warm. Die Taschenlampe ist die einzige Lichtquelle. Die Führer, oft ehemalige Bergleute, erzählen von ihrer Arbeit sowie von Ritualen, die bis heute gepflegt werden und von Solidarität unter Tage. Man begreift, weshalb der Berg von den Einheimischen als lebendig verehrt sowie gleichzeitig gefürchtet wird und warum er in der Stadt allgegenwärtig ist. Am Nachmittag erfolgt die Weiterfahrt zum Übernachtungsort Uyuni durch weite Ebenen, in denen Lamas sowie Alpakas grasen und Salzseen glitzern.

Foto: Rafal Cichawa

Foto: Jesse Kraft

12
Colchani und Salar de Uyuni

In Uyuni besuchen Sie den Eisenbahnfriedhof, wo rostige Lokomotiven aus dem frühen 20. Jahrhundert inmitten der Wüste liegen: die Überreste des gescheiterten Projekts, eine Bahnstrecke bis zum Pazifik zu bauen und das Silber abzutransportieren. Die Loks rosten langsam in der trockenen Luft und sind ein bekanntes Fotomotiv. Weiter geht es nach Colchani, einem Dorf am Rande des Salzsees, in dem Familien Salz von Hand schaufeln, trocknen, zu kleinen Hügeln aufschütten und in Säcken verkaufen. Hier kann man kleine Souvenirs aus Salz kaufen. Eine Tour führt über den Salar de Uyuni mit seinen Salzfeldern, die sich bis zum Horizont erstrecken. Die Salzwüste ist über zehntausend Quadratkilometer groß. Sie entstand aus einem ausgetrockneten Salzsee und enthält große Lithiumvorkommen. Beim Halt auf der Insel Incahuasi bestaunen Sie Riesenkakteen, manche davon über zehn Meter hoch und mehrere hundert Jahre alt. Danach warten die Playa Blanca und das Dakar-Denkmal, das an die berühmte Rallye erinnert. Das Athapi-Mittagessen nehmen Sie mit Blick auf die Wüste ein. Bei perspektivischen Fotoaufnahmen können Sie die fehlenden Bezugspunkte für optische Spiele mit Flaschen und Hüten nutzen. Beim Sonnenuntergang über dem Salzsee verwandelt sich das Weiß in Rosa-Orange und der Himmel spiegelt sich im Salz. Die Übernachtung im Hotel de Sal aus Salzblöcken ist ein ganz besonderes Erlebnis. Diese Uyuni Reise bleibt als Bild von grenzenloser Weite sowie Stille im Gedächtnis und ist Höhepunkt für Fotografen.

Foto: Dmitriyrnd

Foto: Javarman

13
Richtung Süden – die Kirche von San Cristóbal und Laguna Hedionda

Nach der Ankunft in Ojo de Perdiz besichtigen Sie die Kirche von San Cristóbal. Das Dorf wurde wegen einer Mine um mehrere Kilometer versetzt, die Kirche Stein um Stein wieder aufgebaut. Danach wartet der Aussichtspunkt auf dem Vulkan Ollagüe, der fast 5900 Meter hoch ist, dessen Gipfel leicht raucht und oft schneebedeckt ist. Er markiert die Grenze zu Chile. Dann erreichen wir die traumhaften Lagunen des Hochlandes, die wie Perlen aneinandergereiht sind. Die Laguna Cañapa ist ein flacher See mit Flamingos, die im Wasser nach Krebsen suchen und rosa leuchten. Die Laguna Hedionda verdankt ihren Namen schwefelhaltigen Algen, die einen besonderen Geruch verströmen und viele Vögel anziehen. Die Laguna Honda ist umgeben von braunen Hügeln sowie Vulkanen und oft spiegelglatt. Das Licht ist hart und klar, die Farben wirken surreal und wechseln mit dem Wind sowie der Tageszeit. Sie übernachten in Ojo de Perdiz in einfachen Lodge.

Foto: Jesse Kraft

Foto: Jesse Kraft

14
Wüsten, Geysire & Lagunen

An Tag 14 erkunden Sie die Siloli-Wüste, eine Sandwüste mit Dünen, die der Wind stetig formt, die in der Morgensonne golden leuchtet und in der kaum Pflanzen wachsen. Hier befindet sich der Árbol de Piedra, ein isolierter Felsen, der wie ein Baum aussieht, durch Erosion mitten im Sand entstanden ist und von allen Seiten fotografiert werden kann. Die Salvador-Dalí-Wüste beherbergt bizarre Felsformationen, die in der Mittagssonne flimmern. Die Laguna Colorada ist die Rote Lagune, deren Wasser durch Algen sowie Mineralien tiefrot gefärbt ist und in der tausende James-Flamingos stehen, um ihre Nester zwischen Boraxinseln zu bauen. Geysire mit blubbernden Schlammlöchern und Dampf, der nach Schwefel riecht, und die heißen Quellen von Polques formen ein einzigartiges Ambiente, wo man bei eisiger Luft in warmem Wasser baden kann. Die Weiterfahrt geht zur Laguna Verde, der Grünen Lagune, deren Farbe durch Arsen und Kupfer entsteht. Sie liegt am Fuße des Vulkans Licancabur und leuchtet bei Wind smaragdgrün. Die Laguna Blanca schimmert weißlich und beheimatet Lost Italy – Felsen, die wie eine versunkene Stadt wirken und die Fantasie anregen. Die Vinto-Lagune zeichnet sich durch klares Wasser aus. Anschließend erfolgt die Rückfahrt nach Uyuni, wo Sie übernachten – durch eine Landschaft, die wie von einem anderen Planeten wirkt und lange nachhallt.

Foto: Byelikova

Foto: Jesse Kraft

15
La Paz mit Plaza Murillo, Hexenmarkt und Mondtal

Vom Flughafen in Uyuni fliegen Sie nach La Paz, wo Sie gegen Mittag eintreffen. Die Stadtrundfahrt beinhaltet die Besichtigung von Plaza Murillo, Präsidentenpalast und Parlament, wo heute das politische Leben stattfindet und Soldaten Wache halten, Kathedrale mit barocker Fassade sowie hellem Innenraum, Kirche San Francisco mit mestizischen Verzierungen, steinernen Masken und indigenen Gesichtern. Auf dem Hexenmarkt werden Kräuter, Seifen, Amulette als Opfergaben für Pachamama feilgeboten und Heiler bieten ihre Dienste an. Die Calle Jaén, eine kleine Kopfsteinpflastergasse mit kolonialen Häusern und kleinen Museen, erzählt von alten Zeiten. Die Seilbahn Teleférico schwebt wie eine städtische U-Bahn über die Dächer und besticht mit weiten Blicken über die in einem Kessel liegende Stadt. Beim Besuch des Valle de la Luna, des Mondtals, haben Wind und Regen Nadeln sowie Türme aus Lehm geformt, die im Nachmittagslicht golden leuchten und an Stalagmiten erinnern, durch die man wandern kann.

Foto: Diego Grandi

Foto: Saiko3p

16
Tiwanaku und Copacabana

Nach der Übernachtung in La Paz fahren Sie eineinhalb Stunden weiter nach Tiwanaku und besichtigen eine archäologische Stätte. Tiwanaku war zwischen 300 und 1000 nach Christus religiöses Zentrum einer Kultur, die den Inka vorausging, weite Teile der Anden beeinflusste und deren Einfluss bis nach Peru reichte. Sie sehen die Akapana-Pyramide, eine halb unterirdische Tempelanlage mit steinernen Köpfen, die alle verschieden sind und unterschiedliche Ethnien zeigen. Das berühmte Sonnentor ist aus einem einzigen Steinblock gehauen, mit dem weinenden Gott in der Mitte und vielen kleinen Symbolen. Die Steinbearbeitung ist bis heute präzise und rätselhaft, ohne Mörtel gefugt und mit Bronzeklammern verbunden. Weite Teile sind noch unerforscht, liegen unter der Erde und warten auf Ausgrabung. Nach der Weiterfahrt erreichen Sie zur Übernachtung Copacabana am Titicacasee, dem höchsten schiffbaren See der Welt. Der Ort ist seit Jahrhunderten Pilgerziel. Am Ufer liegen bunte Boote, in den Gassen wird frischer Fisch gebraten und in kleinen Kapellen brennen Kerzen für die Jungfrau.

Foto: Marktucan

Foto: Dmitriyrnd

17
Inseln im Titicacasee – Sonneninsel und Mondinsel

Mit dem Boot gelangen Sie zur Sonneninsel Isla del Sol mit Besichtigung von Pilko Kaina, einem kleinen Inka-Palast mit dicken Mauern, dem Blick auf den See, Terrassenfelder und die Inka-Treppe von Yumani. Sie führt mit vielen Stufen zum Wasser hinab und wird von Quellen eingerahmt. Sie wurde von Inka-Ingenieuren gebaut. Die Heilige Quelle mit drei Ausflüssen bringt nach lokaler Überlieferung Jugend, Liebe sowie Glück und wird deshalb von Pilgern verehrt. Auf der Mondinsel Isla de la Luna besichtigen Sie den Iñakuyu Tempel, einst Wohnort der Aclla, der Sonnenjungfrauen, die für den Inka-Kult ausgewählt wurden und hier in Abgeschiedenheit lebten sowie webten. Das Heiligtum der Braunen Jungfrau in Copacabana zeigt die Schutzpatronin Boliviens, die in prächtige Gewänder gekleidet, von Pilgern aus beiden Ländern des Sees verehrt wird und mit Blumen sowie Kerzen geschmückt wird. Zurück nach La Paz geht es über die Hochebene, bei untergehender Sonne und mit Blick auf den See. Sie übernachten in La Paz.

Foto: Rafal Cichawa

Foto: Jesse Kraft

18
Chacaltaya, Milluni und Wrestling in El Alto

An Tag 18 findet ein Ausflug nach Chacaltaya statt. Die Wanderung bietet entzückende Panoramablicke auf die Anden und die schneebedeckten Gipfel. Der Berg war einst das höchste Skigebiet der Welt. Heute ist der Gletscher fast verschwunden, die Hütte fungiert als Aussichtspunkt sowie Wetterstation und erinnert an den Klimawandel. Der Weg führt über Geröll, die Luft ist dünn und jeder Schritt wird bewusst gegangen. Die Sicht reicht an klaren Tagen bis zum Sajama und Illimani. Im Anschluss besuchen Sie Milluni mit seinem kleinen See, dessen Wasser durch Mineralien fast schwarz wirkt und in dem sich die Berge spiegeln. Der Aussichtspunkt bietet einen Blick auf die Cordillera Real, den Titicacasee in der Ferne und La Paz im Tal. Am Abend erleben Sie die fulminante Cholitas-Wrestling-Show in El Alto. Frauen in weiten Röcken, mit Melone und langen Zöpfen zeigen Akrobatik, Theatralik sowie Humor. Sie beziehen das Publikum mit ein und erzählen von Stärke – ein heiterer Abschluss nach vielen Höhenmetern.

Foto: Florian Bluemm

Foto: Tiago Lopes Fernandez

19
Genuss in Santa Cruz

Nach einer weiteren Übernachtung in La Paz fliegen Sie nach Santa Cruz. Nach dem Transfer zum Hotel steht der Nachmittag zur freien Verfügung, um sich am Hotelpool zu entspannen und die letzten Tage Revue passieren zu lassen. Nach den kalten Tagen auf über 4000 Metern tut die tropische Wärme gut. Die Lunge atmet leichter; Zeit, Notizen zu ordnen, Fotos zu sortieren oder einfach die Beine baumeln zu lassen, um das Erlebte zu verarbeiten. Am Abend locken Restaurants mit Gerichten aus dem Tiefland wie Surubi, frische Säfte und Musik. Sie verbringen die Nacht im Hotel in Santa Cruz.

20
Savanne und erste Safari – Fledermausfelsen und Sternenhimmel

Am Morgen führt die Reise nach San Miguelito im östlichen Tiefland, wo Sie auch übernachten. Dieses bildet den Übergang zum großen Feuchtgebiet und gehört zu den artenreichsten Gebieten des Landes. Die Region ist Teil des Einflussbereichs des Pantanal-Ökosystems, zeigt Savanne sowie Galeriewald im Wechsel und ist ebenso abwechslungsreich wie eine Amazonas Reise. In der Lodge, die von weiten Wiesen und Palmen umgeben ist und wo Hängematten zum Ausruhen einladen, essen Sie zu Mittag. Nachmittags erlaubt die 4x4-Safari zu den Fledermausfelsen Tierbeobachtungen, unter anderem von Jabiru-Störchen mit ihren riesigen Schnäbeln, nachtaktiven Eulen, bunten Aras, Kapuzineraffen in den Baumkronen und Ameisenbären. Die Landschaft wechselt zwischen offener Savanne und Galeriewald mit kleinen Wasserläufen. Am Abend beobachten Sie den Sternenhimmel. Fernab von Städten zeigt sich die Milchstraße hell und klar und die Sternbilder des Südens stehen hoch.

Foto: Ondrej Prosicky

Foto: Oakdalecat

21
Büffel-Molkerei und Wildtiere

Der Sonnenaufgang vor einer sieben Meter hohen Aussichtsplattform färbt den Himmel langsam rosa. Vögel beginnen zu rufen und Nebel steigt zwischen Wiesen und Palmen empor. Nach einem Spaziergang zur Wasserbüffel-Molkerei wohnen Sie dem Melken bei. Die Tiere liefern fettreiche Milch. Diese wird zu Käse verarbeitet, den Sie beim Frühstück mit frischer Milch und Brot genießen. Je nach Wetterlage sehen Sie bei der Wanderung oder Bootsfahrt durch Palmenhaine und über kleine Kanäle Kaimane sowie Schildkröten. Die Verkostung von Büffel-Mozzarella und Burrata wird mit Erläuterungen zur handwerklichen Herstellung ergänzt: ohne Zusatzstoffe, mit viel Handarbeit sowie Sorgfalt und nach traditionellen Rezepten. Nachmittags haben Sie bei der 4x4-Jeep-Tour die Chance, Jaguare, Pumas, Tapire, Rot- und Grauböckchen sowie Wasserschweine zu beobachten. Die Guides lesen Spuren im Sand und zeigen, wie man Tiere findet, ohne sie zu stören. Sie erklären das Ökosystem sowie die Zusammenhänge von Wasser und Land. Beim Abendessen wartet erneut die Sternenhimmelbeobachtung, nachdem sich die Sonne über San Miguelito gesenkt hat.

Foto: Henkbogaard

Foto: Ondrej Prosicky

22
Jaguarhöhle & Affenpfade auf dem Monkey-Trail

Am Morgen findet eine geführte Wanderung entlang des Monkey Trails und zur Jaguar-Höhle statt. Der Pfad führt durch dichten Galeriewald, über Wurzeln sowie vorbei an Termitenhügeln, die wie Skulpturen wirken und hart wie Stein sind. Sie beobachten Weißohr-Titi-Affen, Brüllaffen, deren Ruf weit durch den Wald hallt, und eine artenreiche Vogelwelt mit Tukanen, Eisvögeln, Papageien sowie kleinen Kolibris. Die Luft ist feucht und voller Geräusche, das Licht fällt gefiltert durch das Blätterdach, das Muster auf den Boden wirft. Am Nachmittag fahren Sie zurück nach Santa Cruz, wo Sie nächtigen werden – über staubige Pisten, vorbei an Rinderfarmen und kleinen Dörfern. Die Eindrücke aus Wald und Savanne begleiten die Fahrt und bilden einen Kontrast zu den Anden sowie zum Salz.

Foto: Jennifer Lawrence

Foto: Robertsj

23
La Rinconada – letzter Tag in Bolivien

Der Morgen bietet Zeit für den Hotel Check-out und das Frühstück. Dann besichtigen Sie den Freizeit- und Ökopark La Rinconada. Der Park liegt am Stadtrand von Santa Cruz und beherbergt einen kleinen See, Hängebrücken, schattige Wege, Bademöglichkeiten und einen Spielplatz. Familien aus der Stadt verbringen hier gerne ihre Wochenenden, Kinder fahren Boot und beobachten Schildkröten oder Fische. Gönnen Sie sich einen letzten Spaziergang unter Palmen, ein Bad im Swimmingpool vor dem Abflug und einen frischen Saft aus Mango. Am Nachmittag erfolgt der Transfer zum Flughafen. Der internationale Rückflug nach Europa gestattet als Nachtflug über den Atlantik den Blick auf ferne Lichter. Zeit, Ihre Reise Revue passieren zu lassen und Reisetagebuch zu schreiben.

24
Ankunft in Europa

In Europa kommen Sie am Vormittag mit vielen Bildern im Gepäck an. Von den weißen Weiten des Salzsees über die roten und grünen Lagunen, die steinernen Kirchen der Chiquitania, die weißen Gassen von Sucre, die engen Stollen von Potosí, die steilen Gassen von La Paz, die Inseln im Titicacasee bis zu den wilden Savannen des Ostens mit ihren Büffeln und Affen.

Foto: jag_cz

Leistungen

Reiseleitung

  • Deutschsprachiger qualifizierter Reiseleiter/in

Flüge

  • Hin- und Rückflug mit Boliviana de Aviación (BoA) von Frankfurt über Madrid nach Santa Cruz.
  • Optional Zubringerflüge mit Iberia ab München, Wien, Zürich nach Madrid (plus 199 Euro)
  • Inlandsflug Santa Cruz – Sucre
  • Inlandsflug Uyuni – La Paz
  • Inlandsflug La Paz – Santa Cruz
  • Flughafensteuer BRD
  • Kerosinzuschlag (Stand: 01. September 2026)

Hotels & Verpflegung

  • Hotelunterbringung in Mittelklassehotels 3*plus/4* Hotels
  • Alle Übernachtungen mit Frühstück
  • 12 Abend- oder Mittagessen
  • 3 Übernachtungen in Santa Cruz
  • 1 Übernachtung in Concepción
  • 1 Übernachtung in San Ignacio de Velasco
  • 1 Übernachtung in San José de Chiquitos
  • 4 Übernachtungen in Sucre
  • 1 Übernachtung in Potosí
  • 3 Übernachtungen in Uyuni
  • 1 Übernachtung in Ojo de Perdiz
  • 3 Übernachtungen in La Paz
  • 1 Übernachtung in Copacabana
  • 2 Übernachtungen in San Miguelito

Ausflüge & Besichtigungen

  • Alle Programme und Eintritte inklusive.
  • Alle Ausflüge lt. Programm vor Ort inklusive.
  • Alle Nationalparkgebühren inklusive.
  • Es fallen keine weiteren Kosten für Besichtigungen an.

Eintrittsgelder / Besichtigungen

  • Plaza principal von Santa Cruz
  • Kathedrale in Santa Cruz
  • Jesuitenkirche von San Javier
  • Jesuitenmission von Concepción
  • Mission von San Ignacio de Velasco
  • Jesuitenmission von San José de Chiquitos
  • Abendessen mit Folklore-Show in Sucre
  • Markt Tarabuco (traditioneller indigener Markt)
  • Freiheitshaus Casa de la Libertad
  • Plaza 25 de Mayo von Sucre
  • Hauptmarkt Mercado Central Sucre
  • Museum für traditionelle Textilkunst ASUR
  • Kreidepark Parque Cretácico
  • Münzprägeanstalt Casa de la Moneda de Potosí
  • Eisenbahnfriedhof
  • Rote Lagune Laguna Colorada
  • Geysire Sol de Mañana
  • Insel Isla Incahuasi
  • Plaza Murillo in La Paz
  • „Hexenmarkt“
  • Teleférico Urbano (städtische Seilbahn)
  • Isla del Sol (Sonneninsel)
  • San Miguelito Jaguar-Reservat (24 Tage)

Bootsfahrten & andere Specials

  • Bootsfahrt auf dem Titicacasee
  • Besuch des Salar de Uyuni mit Insel Incahuasi
  • Besuch der Kolonialstädte Sucre und Potosí
  • Besuch der archäologischen Stätte Tiwanaku
  • Alle Bootsfahrten laut Programm inklusive

Versicherung & Informationen

  • Auslandskrankenversicherung inkl.
  • Informationsmaterial Bolivien
  • Reiseführer Bolivien
Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen Maximalteilnehmerzahl: 16 Personen

Unser Katalog

Entdecken Sie unsere Reisen – Inspiration, Abenteuer und unvergessliche Momente warten auf Sie.

Kontakt Südamerika Team

Ulrich Bexte, Alexis Ortega, David Calejas

Tel.: 02241-9424211

Montag - Freitag 09.00 - 18.00 Uhr

💻 Videochat Terminvereinbarung

Termine & Preise

Termine 2027
Reise Nr. Reisedatum Dauer Flug Reisepreis Status
2759120So, 4. Apr – Sa, 24. Apr 202721 TIB/OB- freie Plätze
Tiwanaku: 21 Tage Boliven & Anden
2759130So, 4. Apr – Di, 27. Apr 202724 TIB/OB- freie Plätze
intensiv: 24 Tage mit Amazonas & Jaguarschutzgebiet
2759121So, 17. Okt – Sa, 6. Nov 202721 TIB/OB- freie Plätze
Tiwanaku: 21 Tage Boliven & Anden
2759131So, 17. Okt – Di, 9. Nov 202724 TIB/OB- freie Plätze
Intensiv: 24 Tage mit Amazonas & Jaguarschutzgebiet
Termine 2028
Reise Nr. Reisedatum Dauer Flug Reisepreis Status
2859120So, 2. Apr – Sa, 22. Apr 202821 TIB/OB- freie Plätze
Tiwanaku: 21 Tage Boliven & Anden
2859130So, 2. Apr – Di, 25. Apr 202824 TIB/OB- freie Plätze
Intensiv: 24 Tage mit Amazonas & Jaguarschutzgebiet
2859121So, 15. Okt – Sa, 4. Nov 202821 TIB/OB- freie Plätze
Tiwanaku: 21 Tage Boliven & Anden
2859131So, 15. Okt – Di, 7. Nov 202824 TIB/OB- freie Plätze
Intensiv: 24 Tage mit Amazonas & Jaguarschutzgebiet
Termine 2027
Reise Nr. 2759120

Reisedatum: So, 4. Apr – Sa, 24. Apr 2027

Dauer: 21 T

Flug: IB/OB

Reisepreis: -

Status: freie Plätze

Tiwanaku: 21 Tage Boliven & Anden
Reise Nr. 2759130

Reisedatum: So, 4. Apr – Di, 27. Apr 2027

Dauer: 24 T

Flug: IB/OB

Reisepreis: -

Status: freie Plätze

intensiv: 24 Tage mit Amazonas & Jaguarschutzgebiet
Reise Nr. 2759121

Reisedatum: So, 17. Okt – Sa, 6. Nov 2027

Dauer: 21 T

Flug: IB/OB

Reisepreis: -

Status: freie Plätze

Tiwanaku: 21 Tage Boliven & Anden
Reise Nr. 2759131

Reisedatum: So, 17. Okt – Di, 9. Nov 2027

Dauer: 24 T

Flug: IB/OB

Reisepreis: -

Status: freie Plätze

Intensiv: 24 Tage mit Amazonas & Jaguarschutzgebiet
Termine 2028
Reise Nr. 2859120

Reisedatum: So, 2. Apr – Sa, 22. Apr 2028

Dauer: 21 T

Flug: IB/OB

Reisepreis: -

Status: freie Plätze

Tiwanaku: 21 Tage Boliven & Anden
Reise Nr. 2859130

Reisedatum: So, 2. Apr – Di, 25. Apr 2028

Dauer: 24 T

Flug: IB/OB

Reisepreis: -

Status: freie Plätze

Intensiv: 24 Tage mit Amazonas & Jaguarschutzgebiet
Reise Nr. 2859121

Reisedatum: So, 15. Okt – Sa, 4. Nov 2028

Dauer: 21 T

Flug: IB/OB

Reisepreis: -

Status: freie Plätze

Tiwanaku: 21 Tage Boliven & Anden
Reise Nr. 2859131

Reisedatum: So, 15. Okt – Di, 7. Nov 2028

Dauer: 24 T

Flug: IB/OB

Reisepreis: -

Status: freie Plätze

Intensiv: 24 Tage mit Amazonas & Jaguarschutzgebiet
Einzelzimmerzuschlag Flüge Teilnehmerzahl
980 Euro OB = Bolivian de Avation
Es gibt keine Direktflüge nach Bolivien.
Mindestteilnehmerzahl: 10 Pers.
Maximalteilnehmerzahl: 16 Pers.
Änderungen vorbehalten

Wichtige Hinweise & FAQ

  • Anmerkungen zu den Fluggesellschaften
    • Es gibt keine Direktflüge von Deutschland nach Bolivien.
    • Hin- und Rückflug mit Boliviana de Aviación (BoA) von Frankfurt über Madrid nach Santa Cruz.
    • Optional Zubringerflüge mit Iberia ab München, Wien, Zürich nach Madrid (plus 199 Euro) und vor dort direkt nach Bolvien.
  • Anreise zum Flughafen
    Für die Anreise zum Flughafen bieten wir Ihnen zwei kostengünstige Möglichkeiten:
    1. Die Anreise mit der deutschen Bahn nach Frankfurt. Das Rail&Fly-Ticket für die zweite Klasse (gültig für alle Züge inkl. ICE) nach Frankfurt und zurück kostet Sie nur 59 Euro.
    2. Anreise per Flugzeug mit Iberia : Direkte Anschlussflüge von München, Hamburg, Berlin, Wien oder Zürich nach Madrid von dort direkt nach Bolivien. Kosten Anschlussfüge 199 Euro für Hin- und Rückflug an.
  • Business Class / Premium Economy
    Zuschläge für Business Class bitte für ihren Reisetermin anfragen.
    Tel.: 02241-9424211.
    Bolivian de Avation hat KEINE Premium Eco Class. Sie könne nur Economy oder Business fliegen.
  • Einreise & Visum

    Deutsche, Österreicher, EU-Bürger und Schweizer benötigen für die Einreise nach Peru, Bolivien und Chile als Touristen bis zu 90 Tage kein Visum. Das Touristenvisum erhalten Sie jeweils direkt bei der Einreise.

    Sie benötigen:

    1. Einen Reisepass, der bis sechs Monate nach Reiseende gültig sein muss.
    2. Hin- und Rückflugtickets (oder ein Weiterflugticket).
    3. Eine Übersicht der gebuchten Unterkünfte.

    Die Punkte 2 und 3 erhalten Sie von uns automatisch mit den Reiseunterlagen. Sie sind regulärer Bestandteil unserer Reiseinformationen.

    Bürger anderer Nationalitäten kontaktieren uns bitte vor der Anmeldung bezüglich der Einreisebestimmungen unter info@a4-reisen.de . Wir senden Ihnen anschließend die für Ihre Einreise geltenden Bestimmungen zu.

  • Gesundheit / Impfungen
    • Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes empfiehlt die Standardimpfungen, insbesondere den Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A.
    • Für Reisen in Gebiete unter 2.300 Metern Höhe sowie in das Amazonasgebiet wird eine Gelbfieberimpfung empfohlen. Bitte informieren Sie sich vor Reiseantritt über die aktuellen Impfempfehlungen und Einreisebestimmungen.
    • Wichtiger Hinweis: Diese Reise ist leider nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet.
  • Reiseversicherungen
    Sie können uns vorab (Tel. 02241/9424211) oder bei der Anmeldung mitteilen, dass Sie an einer Versicherung interessiert sind und Sie erhalten vor Abschluss alle notwendigen Informationen zugesandt.

    Wohnsitz Deutschland
    Die Auslandskrankenversicherung (mit Selbstbehalt) ist ohne Altersbeschränkung im Reisepreis inklusive. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung.

    Bei Interesse schicken wir Ihnen gerne die Informationen vor Buchung zu. (Vermittlerkontakt, Schiedsstelle, IPID Produktinformationsblatt, Versicherungsbedingungen etc.).

    Reiserücktrittsversicherungen bis 200 Euro / 500 Euro (Einzelversicherung / Jahresversicherung) können Sie direkt über uns abschließen. Bei Prämien, die darüber hinausgehen, erfolgt der Abschluss direkt bei der Versicherung.
    Versicherungsbedingungen & Produktinformationsblatt Travelsecure

    Wohnsitz Österreich (Belgien, Luxemburg, Italien)
    Eine Auslandskrankenversicherung (mit Selbstbehalt) ist für Teilnehmer bis zum 64. Lebensjahr im Reisepreis inklusive. Für Teilnehmer ab 65 Jahren fällt leider ein Zuschlag von 40 Euro an.
    Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung (inkl. Reiseabbruch) der Ergo Reiseversicherung (Reisepreise von 3000 bis 20.000 Euro).

    Tarif mit Selbstbeteiligung jedes Alter = 3% des Reisepreises
    Tarif ohne Selbstbeteiligung bis 64 Jahre = 5% des Reisepreises
    Tarif ohne Selbstbeteiligung bis 65 Jahre = 7% des Reisepreises
    Versicherungsbedingungen & Produktinformationsblatt Ergo

    Jahresversicherung RRV Deutschland + Österreich

    Versicherungsbedingungen & Produktinformationsblatt TAS

    Wohnsitz Schweiz
    Die Tarife in der Schweiz sind geringer als die Tarife für Schweizer bei einer deutschen Versicherung. Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer Auslandskranken-(Heilungskosten)Versicherung und Reiserücktrittskosten (Annulierungs-)Versicherung in der Schweiz.

    Weitere Infos & Fragen
    Reiserücktrittsversicherungen bis 200 Euro / 500 Euro (Einzelversicherung / Jahresversicherung) können Sie direkt über uns abschließen. Bei Prämien, die darüber hinausgehen, erfolgt der Abschluss direkt bei der Versicherung.
    Bei Interesse schicken wir Ihnen vorab die Informationen zu einer von uns empfohlenen Versicherung/en zu (Vermittlerkontakt, Schiedsstelle, IPID Produktinformationsblatt, Versicherungsbedingungen etc.)
    Für weitere Fragen zu Ihrer Reise oder zu Reiseversicherungen können Sie uns gerne anrufen unter der Nummer 02241/9424211, per E-Mail an info@a4-reisen.de kontaktieren oder unser Kontaktformular verwenden.
  • Vormerkung Folgejahre
    Unverbindliche Vormerkung möglich, Infos bei feststehendem Reisepreis.

  • Weitere Fragen

    Für weitere Fragen können Sie uns gern anrufen unter der Telefonnummer 02241/9 42 42 11 oder verwenden Sie unser Kontaktformular.

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