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Afrika Reisen > Madagaskar Intensiv I

Rundreise • 24 Tage

Madagaskar Intensiv I

 

Madagaskar entdecken: Lemuren & Chamäleons, mächtige Affenbrotbäume, weiße Dünen neben tiefen Regenwäldern. Eine einzigartige Insel.

185+ teilnehmer
30+ jahre
erfahrung
4.6/5 bewertung
Reisehöhepunkte

Eine faszinierende Entdeckungsreise durch Madagaskar, die einzigartige Tierwelten, spektakuläre Landschaften, üppige Regenwälder und authentische kulturelle Begegnungen miteinander verbindet.

Foto: Miroslav Liska

Lemuren in Regenwald
9 Lemurenarten – einzigartig nur in Madagaskar.

Foto: Sergey Mayorov

Isalos bizzare Felsenwelt

Foto: Damian322

Madagskar lebendige Kulturtraditionen

Foto: Vaclav Sebek

Baobabs & Küstenbuchten
Programm

1
Abflug vom Frankfurter Flughafen
Frankfurt / Antananarivo

Die Reise nach Madagaskar startet mit dem Abflug am Flughafen in Frankfurt.

Foto: Virrage Images

2
Hauptstadt mit europäischem Flair
Antananarivo
  • Ankunft und Besichtigung von Antananarivo (Hauptstadt von Madagaskar)

Der Flug erreicht sein Ziel am Flughafen der Hauptstadt Antananarivo. Von dort erfolgt der Transfer der Reisegruppe zur ausgewählten Unterkunft.

Architektonische Spuren aus der Kolonialzeit

Im weiteren Tagesverlauf besteht die Gelegenheit, erste Eindrücke des Landes zu sammeln. Einige der Gebäude werden mit Sicherheit ein Gefühl der Vertrautheit auslösen. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts gehörte die Insel als Überseekolonie zum Hoheitsgebiet von Frankreich. Die Kolonialzeit hat bis heute ihre Spuren im Stadtbild hinterlassen. Die Architektur historischer Gebäude gibt einen lebendigen Einblick in die bewegte Vergangenheit des Landes.

Ein weiteres faszinierendes Detail bei Besichtigungstouren durch Antananarivo sind die Höhenunterschiede innerhalb der Hauptstadt. Allein der Hügel Analamanga weist eine Höhe von 1460 m auf. Der dortige Rova von Antananarivo (ehemaliger Königspalast) gewährt spektakuläre Panoramablicke über einen Großteil der Stadt und des umliegenden Hochlands.

Foto: Mikhail Dudarev

Foto: Milosk50

3
Im Zentrum des Königreichs der Merina
Antananarivo / Akanin’ny Nofy
  • Königshügel Ambohimanga
  • Fahrt nach Akanin’ny Nofy
Königshügel Ambohimanga – religiöse und politische Machtzentrale

Der Königspalast auf dem Hügel Ambohimanga (UNESCO-Weltkulturerbe) diente über mehrere Jahrhunderte als Schaltzentrale der politischen und religiösen Entscheidungen. Die Wurzeln des Königreichs Madagaskar und die Entstehung des offiziellen Königshügels reichen auf den im 18. Jahrhundert lebenden Herrscher Andrianampoinimerina zurück. Der König entstammt der Merina-Dynastie, die bis heute vom Volk verehrt wird und die Rova (Königspalast) in einen Pilgerort verwandelt hat.

Eingerahmt ist der Königshügel von dichtbewachsenen Waldgebieten, die in der Kultur Madagaskars eine spirituelle Schutzfunktion für diesen heiligen Ort übernehmen. Aus dem gleichen Grund entstand fast zeitgleich mit dem Bau des Königspalastes ein künstlicher See, um die Elemente wie Wasser, Erde und Luft aktiv in die Gestaltung des Königshügels einzubinden.

Fahrt nach Akanin’ny Nofy

Nach dem Ausflug in das geschichtliche Erbe Madagaskars machen wir uns auf den Weg zur nächsten Station unserer Reise. Der erste Halt erfolgt in der Stadt Manambato. Bis zu diesem Punkt bewegen wir uns mit dem Fahrzeug über die Route nationale 2 (RN2) fort. Von dort aus verlagern wir den Rest der Reise auf den Wasserweg. Die Bootsfahrt führt uns bis nach Akanin’ny Nofy. Dieses Naturparadies liegt an der Ostküste des Landes und ist für die Artenvielfalt seiner Flora und Fauna bekannt.

Foto: Milosk50

Foto: Photosimo

4
Das Nest der Träume
Akanin’ny Nofy
  • Palmarium-Lemurenreservats
  • Freie Zeitgestaltung am Nachmittag
Palmarium-Reservat – geschützter Lebensraum für Primaten

Das Palmarium-Reservat hat sich komplett dem Natur- und Artenschutz dieser Region des Inselstaats gewidmet. Das beste Beispiel hierfür liefert das Aufforstungsprojekt Ala kely (deutsche Übersetzung: kleiner Wald). Dieses Projekt befasst sich mit der Wiederbelebung eines gerodeten Waldgebiets. Das Ziel besteht darin, den existierenden Lebensraum für Primaten wie Lemuren, Wollmakis oder das Aye-Aye-Fingertier zu erweitern. Das Lemurenreservat ist darüber hinaus bekannt für seine hohe Anzahl an Chamäleons.

Die Grundlage für die beeindruckende Artenvielfalt bildet die Pflanzenwelt des Palmariums. Die Nähe zum Indischen Ozean sowie zum Äquator begünstigt das Wachstum tropischer Pflanzen wie Palmen und Orchideen. Einen spektakulären Anblick bieten ebenfalls die Kannenpflanzen. Die tütenförmigen Blätter locken Insekten an, wodurch diese Sträucher den fleischfressenden Pflanzen zuzurechnen sind.

Freizeitgestaltung am Nachmittag

Der Nachmittag bietet die Gelegenheit, die zahlreichen Naturimpressionen aus dem Palmarium noch einmal Revue passieren zu lassen. In der Region gibt es mehrere Orte, die entweder zum Entspannen oder zum Baden einladen. Von diesen Möglichkeiten Gebrauch zu machen, erlaubt es, die körpereigenen Kraftreserven aufzutanken und mit voller Energie in die nächsten Tage zu starten.

Foto: Rinus Baak

Foto: Rob Lumen Captum

5
Die faszinierende Tierwelt Madagaskars
Akanin’ny Nofy / Andasibe
  • Motorbootfahrt nach Manambato
  • Andasibe-Mantadia Nationalpark
  • Vakona-Privatreservat
Andasibe-Mantadia Nationalpark

Der Tag beginnt mit einer Motorbootfahrt über den Pangalanes-Kanal nach Manambato. Von dort aus steuern wir in der zweiten Etappe unserer kurzen Reise auf den Andasibe-Mantadia Nationalpark zu. Dieses Naturschutzgebiet ist ein geschützter Lebensraum für eine Reihe endemischer Tierarten auf Madagaskar. Zu diesen Arten gehören sowohl der Indri-Indri (Lemur) als auch der Aye-Aye (Fingertiere). Beide Primatenarten leben in freier Natur ausschließlich auf Madagaskar.

Ein guter Ort für Tierbegegnungen ist der Circuit Belakato Rundwanderweg. Auf der Wanderroute tauchen neben Tieren ebenfalls Wasserfälle und Hängebrücken auf, die diesen Ausflug in ein echtes Naturabenteuer verwandeln.

Vakona-Privatreservat – die Natur zeigt Zähne

Das Vakona-Privatreservat liegt in unmittelbarer Nähe zum Nationalpark und präsentiert sich ebenfalls von seiner wilden Seite. Im Mittelpunkt des Reservats steht eine kleine Inselgruppe, die von Lemuren bewohnt ist. Die neugierigen Primaten sind an diesem Ort jedoch nicht die einzigen endemischen Einwohner. Angeführt wird die Tierwelt vom größten Raubtier der Insel. Die Fossa erinnern optisch an Wildkatzen und gehen bevorzugt auf die Jagd nach Primaten.

Etwas Vorsicht ist in der Nähe der zunächst idyllisch wirkenden Gewässer geboten. Im Wasser tummeln sich Nilkrokodile. Wer sich dafür interessiert, welche Größe diese Tiere erreichen, sollte das auf dem Gelände befindliche Museum besuchen. Dort gehört eine 5 m lange Krokodilshaut zu den Ausstellungsstücken.

Foto: Javarman

Foto: Mogens Trolle

6
Herzensprojekte
Marozevo / Antananarivo
  • Peyrieras Reserve Reptilienfarm
  • Akamasoa Association
Peyrieras Reserve Reptilienfarm – Paradies für Insekten und Reptilien

Die Peyrieras Reserve Reptilienfarm geht auf eine Initiative des französischen Naturforschers Andre Peyrieras zurück. Die Farm gilt als eines der Gebiete mit einer ungewöhnlich hohen Anzahl an Insekten, Schmetterlingen und Reptilien. Zahlreiche dieser Arten sind endemisch und deshalb in freier Natur nirgendwo anders als auf Madagaskar anzutreffen. Zu dieser langen Liste an Arten gehören unter anderem Goldfrösche, Rote Tomatenfrösche, die Madagaskar-Hundskopfboa, Pantherchamäleon und Madagaskar-Riesenchamäleon.

Ein weiteres Highlight beim Besuch dieser Reptilienfarm sind die stattfindenden Fütterungen von Primaten wie Coquerel-Sifaka oder Braune Makis. Diese Nähe zu den Tieren ist eines der hervorstechenden Merkmale dieses Ausflugsziels und schenkt Besuchern unvergessliche Erinnerungen.

Akamasoa Association – Perspektiven schenken

Hinter dem Begriff Akamasoa Association steckt ein Hilfsprojekt des katholischen Priesters Pedro Opeka. Im Rahmen seiner Tätigkeit als Missionar auf Madagaskar kam der Geistliche mit zahlreichen Familien in Kontakt, die aufgrund ihrer wirtschaftlichen Lage am Rande einer Mülldeponie lebten. Seit mehr als drei Jahrzehnten bemüht sich das Projekt aktiv darum, die Lebenssituation der verarmten Bevölkerungsschicht zu verbessern.

Die Früchte dieser Arbeit zeigen sich unter anderem in Bildungsangeboten für die Kinder sowie im Bau von Wohnsiedlungen. Im Mittelpunkt stehen sowohl das Aufzeigen von Perspektiven als auch die Rehabilitation des Ansehens dieser Menschen innerhalb der Bevölkerung der Insel.

Foto: Mirecca

Foto: Hakoar

7
Eintauchen in die traditonelle Handwerkskunst
Ambatolampy / Ambositra
  • Aluminiumgießereien von Ambatolampy
  • Kunsthandwerk Zafimaniry
Ambatolampy – Stadt der Aluminiumgießereien

Töpfe und Pfannen aus Aluminium gehören zur Grundausstattung in jeder Küche auf Madagaskar. Gefertigt wird dieses Kochgeschirr in den Aluminiumgießereien der Stadt Ambatolampy. Ein Merkmal der traditionellen Verarbeitung des Leichtmetalls ist die familiäre Weitergabe dieses Wissens. Zahlreiche der regionalen Aluminiumgießereien befinden sich seit Generationen in den jeweiligen Familien, die ihre Handwerkskunst mit jeder nachfolgenden Generation weiter verfeinern konnten.

Der Besuch zeigt zudem, dass der Prozess des Schmelzens und der Verarbeitung des flüssigen Metalls auch heute noch vielfach unter freiem Himmel stattfindet. Umso faszinierender sind die vielfältigen Resultate der Fertigung, die neben nützlichen Alltagsgegenständen ebenso kreative Kunstgegenstände hervorbringen.

Zafimaniry Holzkunst - traditionelles Handwerk auf höchstem Niveau

Traditionelle Handwerkskunst ist auf Madagaskar untrennbar mit dem Namen Zafimaniry verbunden. In der Stadt Ambositra führt uns unser Weg zu den Mitgliedern der Volksgruppe der Zafimaniry. Deren traditionelle Holzkunst hat es bis auf die Liste des immateriellen Welterbes der UNESCO geschafft.

Die überregionale Bedeutung der geschnitzten Gegenstände geht aus den zahlreichen Ornamenten hervor. Die Motive entstehen nicht zufällig, sondern stellen eine Verbindung zur Kultur sowie zum Glauben der Zafimaniry dar. Beim Besuch einer der Holzwerkstätten beobachten wir die Künstler bei ihrer Arbeit und erhalten einen Eindruck davon, wie viel Zeit und Mühe in die Herstellung der detailreichen Holzkunstwerke investiert wird.

8
Liebeserklärung an den Artenschutz
Ranomafana
  • Ranomafana Nationalpark
Ranomafana Nationalpark – ein wahrgewordenes Paradies

Im Ranomafana Nationalpark eröffnet sich uns eine komplett neue Welt. Der Fokus liegt komplett auf dem Erhalt des ökologischen Gleichgewichts zum Schutz der in dieser Region lebenden endemischen Arten. Dazu zählen Goldene Bambuslemuren, Rotstirnmaki und Edward-Sifaka. In der Vogelwelt sind beispielsweise der Madagaskar-Waldsänger, der Samt-Asity oder der Mähnenibis einzig auf der Insel Madagaskar anzutreffen.

Die ganzjährig grünen Waldgebiete sind nicht die einzigen von der Natur geformten Attraktionen des Nationalparks. In diesem Gebiet verlaufen ebenfalls 25 kleine und größere Flüsse, welche den Böden die optimalen Bedingungen für ein üppiges Pflanzenwachstum von Orchideen, Palmen und Farnen verleihen. Wer dem Rauschen des Wassers folgt, hat eventuell sogar das Glück, bei einer Wanderung auf einen der Wasserfälle im Park zu treffen.

Foto: Dennis van de Water

Foto: Jordi Prat Puig

9
Natur und Elemente
Ranomafana
  • Regenwaldwanderung
  • Thermalbadbesuch
Erlebniswanderung durch den Regenwald

Im Ranomafana Nationalpark (UNESCO-Weltnaturerbe) stehen gleich mehrere Wanderpfade für die Erkundung der Natur zu Fuß zur Auswahl. Die Wege führen uns direkt in den Regenwald Madagaskars. Die unterschiedlichen Höhenlagen in diesem Gebiet tauchen Teile der Wälder speziell in den Morgenstunden in einen dichten Nebel. Dieses Naturschauspiel der Nebelwälder ist besonders gut von einem der höher gelegenen Aussichtspunkte zu beobachten.

Die Tierwelt des Parks ist ebenso spektakulär zu beobachten wie die Natur. Die Aufmerksamkeit ziehen unter anderem die endemischen Primatenarten auf sich. Ganz oben auf dieser Liste befinden sich die Bambuslemuren, die sich in die Unterarten der Großen und Goldenen Bambuslemuren aufteilen. Während der Regenwaldwanderung lohnt es sich, auch die Insekten aufmerksam zu beobachten. Allein die dort lebenden Schmetterlinge wie der Kometenfalter entfachen ein wahres Feuerwerk an Farben.

Entspannung im Thermalbad

Natur und Wasser gehen im Ranomafana Nationalpark eine untrennbare Verbindung miteinander ein. Als Ausgleich zur Wanderung besteht deshalb am Nachmittag die Option, ein nahegelegenes Thermalbad zu besuchen. Dieses Bad ist umgeben von Palmen und den mit Wäldern überzogenen Hügellandschaften der Region. Für Entspannung sorgt in diesem Schwimmbad nicht nur das heiße Wasser (übersetzt in die Landessprache: Ranomafana), sondern ebenfalls der Blick auf die malerische Natur.

Foto: Jakub Zajic

Foto: Damian322

10
Tatkraft und Tradition
Ambalavao
  • Anja Community Reserve
  • Antaimoro-Papiermanufaktur
Engagement für den Naturschutz

Die Gründung der Anja Community Reserve geht auf eine Bürgerinitiative zurück. Speziell jüngeren Generationen in der Region war die voranschreitende Abholzung des Regenwaldes auf Madagaskar ein Dorn im Auge. Durch die gezielte Aufforstung ist an diesem Ort ein Teil des verloren gegangenen ökologischen Gleichgewichts wieder in Einklang mit der Natur gekommen.

Davon profitiert neben der Pflanzenwelt ebenfalls die regionale Fauna. Das in der Region als Anja Park bekannte Schutzgebiet ist das Zuhause einer der inselweit größten Kolonien an Kattas. Die von Felsen geprägte Landschaft bietet den Primaten ideale Bedingungen, um sich vor Fressfeinden zu schützen. Auf unserer Wanderung gibt es zudem zahlreiche Reptilien und Eidechsen wie Chamäleons, Taggeckos und Madagaskarboas zu entdecken.

Traditionelle Antaimoro-Papiermanufaktur

Die Papierherstellung besitzt auf Madagaskar eine lange Tradition. Die Handwerkskunst wird von der Volksgruppe der Antaimoro ausgeübt, deren Ursprünge auf arabische Siedler zurückgehen. Als Grundlage für die Fertigung dient der Avoha-Baum. Die Rinde dieses Maulbeerbaumes wird zuerst gekocht und im Anschluss in einem längeren Verarbeitungsprozess zum traditionellen Antaimoro-Papier geformt.

Während unseres Besuchs in der Papiermanufaktur erhalten wir einen Einblick in diese über Generationen überlieferte Herstellungsmethode für Papier. Als besonders beeindruckend gilt das Hinzufügen von Blüten und Blättern als Dekoration des Papiers. Allein dieses Detail gibt Aufschluss darüber, wie viel Zeit und handwerkliches Geschick mit der Fertigung verbunden sind.

Foto: Ralph Paprzycki

Foto: Aline Rakotoson Babelon

11
Andringitra-Gebirge
Ambalavao
  • Andringitra Nationalpark
Die facettenreiche Natur Madagaskars

Eine Wanderung durch den Andringitra Nationalpark (UNESCO-Weltnaturerbe) zeigt eine weitere Facette der Natur auf der Insel. Der Park erstreckt sich über das Andringitra-Gebirge und stellt hautnah unter Beweis, wie anpassungsfähig die Natur ist. Obwohl an diesem Ort weniger Waldgebiete vorhanden sind, ist diese Region dennoch für ihre artenreiche Flora bekannt.

Zu entdecken gibt es während der Wanderung durch das Naturschutzgebiet unter anderem Würgefeigen, Aloen, Sukkulenten und Orchideen. Zu den optischen Highlights gehören die Unsterblichen. Die weißen Blüten dieser Strohblumen behalten selbst nach dem Trocknen ihre ursprüngliche Schönheit.

Die Tierwelt im Andringitra-Gebirge setzt sich zum Großteil aus Lemuren, wie den Ringschwanzlemuren, Bambuslemuren und Mausmakis zusammen. Zusätzlich treffen Wanderer auf Reptilien, Insekten, Amphibien und eine diverse Vogelwelt, bestehend aus Madagaskar-Fruchttauben, Blau-Seidenkuckucken und beinahe 100 weiteren Arten.

Foto: Paop

Foto: Martin Mecnarowski

12
Traditionelle Stammeskultur erleben
Ranohira
  • Besuch im Dorf Maromaniry (Bara-Volk)
Stippvisite beim Volk der Bara

Der Tag beginnt mit der Fahrt nach Ranohira. Die Landschaft ist geprägt von weitläufigen Steppen und einzelnen Felsformationen. Ein typisches Bild für die Region sind die vorbeiziehenden Viehhirten mit ihren Tieren. Zahlreiche dieser Menschen gehören dem Volksstamm der Bara an. Um mehr über diese Volksgruppe in Erfahrung zu bringen, statten wir dem Dorf Maromaniry einen Besuch ab. Dort erwartet uns ein Einblick in das alltägliche Leben und die Traditionen der Bara.

Zu einer dieser Traditionen gehört der Diebstahl von Tieren oder genauer gesagt, einer ganz bestimmten Nutztierart. Zebus (Hausrinder) gelten innerhalb der Kultur des Stammes als eines der wichtigsten Statussymbole. Um ihren Mut unter Beweis zu stellen, begehen die jungen Männer des Volkes den Diebstahl eines Zebus. Häufig steht dieser Viehdiebstahl in Verbindung mit dem eigenen Heiratswunsch, um dadurch in den Augen der Familie der zukünftigen Braut als ernsthafter Heiratskandidat in Betracht zu kommen.

Foto: Photosimo

Foto: Aline Rakotoson Babelon

13
Tapia trifft Jura
Ranohira
  • Wanderung durch den Isalo Nationalpark
Einzigartige Landschaften mit Weitblick

An diesem Tag brechen wir zu einer Tageswanderung durch den Isalo Nationalpark auf. In diesem Naturschutzgebiet gelingt es, in das Leben in der Steppe einzutauchen. Das Landschaftsbild des Parks ist geprägt von Tapia-Wäldern und Jura Sandsteinformationen. Die Waldgebiete innerhalb der Savanne dienen als Heimat für Vogelarten wie den Paradiesschnäpper oder den Coquerel-Seidenkuckuck.

Die Faszination dieser Region ergibt sich aus den Felsformationen, die im Laufe der Zeit die Landschaft entscheidend geprägt haben. Mehrere Schluchten zwischen den Sandsteinfelsen sind bei Lemuren als geschützter Lebensraum für ihre Gruppen beliebt. An den in der Felsenlandschaft entstandenen Seen und Gewässern sind zudem Amphibien wie das Rote Marmorkrötchen oder das Blaubeinige Buntfröschchen anzutreffen.

Foto: Dennis van de Water

Foto: Dennis van de Water

14
Erkundungstour durch die Fauna Madagaskars
Toliara / Ifaty
  • Antsokay Arboretum
  • Reniala-Reservat
Antsokay Arboretum – Pflanzenwelt mit heilender Wirkung

Nach der Fahrt in Richtung Toliara erreichen wir mit dem Antsokay Arboretum das erste Ausflugsziel an diesem Tag. Entstanden ist dieser repräsentative Querschnitt der Pflanzenwelt in Madagaskar auf Initiative des Schweizer Botanikers Herman Petignat. Aktuellen Zählungen zufolge sind auf dem Gelände mehr als 900 unterschiedliche Pflanzenarten zu finden. Etwas mehr als 800 dieser Pflanzen gelten als endemisch und haben sich weltweit ausschließlich auf dieser Insel entwickelt.

Ein hervorstechendes Merkmal dieses Arboretums ist die hohe Anzahl an Heilpflanzen. Mehr als 600 der endemischen Pflanzen der Insel werden mit einer Heilwirkung in Verbindung gebracht. Diese Wirkungen von Affenbrotbäumen, Stauden und Kakteen sind nicht für Menschen von Interesse. In den angelegten Gärten haben neben Vögeln ebenfalls wild lebende Lemuren ein Zuhause gefunden.

Die ältesten Affenbrotbäume Madagaskars

Die zweite Station an diesem Tag führt uns in das Reniala-Reservat. Das Gebiet fungiert als botanischer Garten, dessen Zweck dem Erhalt der Flora und Fauna vor Ort gilt. Das Hauptaugenmerk liegt auf den Afrikanischen Affenbrotbäumen. Einzelne Exemplare dieser Pflanzenart haben bereits ein Alter von bis zu 1500 Jahren erreicht. Zum Schutz dieser lebendigen Zeitzeugen der Geschichte wird innerhalb des Reservats auf alle Arten von unnötigen Eingriffen in die Natur verzichtet.

Diese Beibehaltung des natürlichen Gleichgewichts wissen auch die tierischen Bewohner zu schätzen. Die für Madagaskar typischen Lemurenarten gehören ebenso zur Tierwelt als auch Reptilien wie die Strahlenschildkröte. Diese Schildkröte zählt zu den endemischen Arten auf der Insel und ist somit in der Wildnis an keinem anderen Ort der Welt anzutreffen.

Foto: Sergey Mayorov

Foto: Vladislav Jirousek

15
Reisen und Entspannen
Itafy / Antananarivo
  • Strandbesuch
  • Flug nach Antananarivo
  • Stadtbummel in Antananarivo
Flug und Freizeitgestaltung

Die Rahmengestaltung des 15. Tags unserer Reise nach Madagaskar ist ein wenig von der heutigen Flugzeit abhängig. Liegt dieser Zeitraum am Nachmittag oder Abend, verbringen wir die Zeit bis zum Abflug an einem der Strände von Itafy. Die Stadt an der Westküste der Insel hat helle Sandstrände und einen traumhaften Blick auf den Indischen Ozean zu bieten. Dem Rauschen der Wellen zuzuhören oder im Meer zu baden, erweist sich als optimaler Start in diesen Reisetag.

Sollte unser Flug bereits am Morgen oder Vormittag abheben, verlagert sich die Freizeitgestaltung an diesem Tag auf unser Reiseziel. Nach fast zwei Wochen kehren wir in die Hauptstadt Antananarivo zurück. Während eines Stadtbummels besteht ausreichend Gelegenheit, die lokale Küche des Landes zu entdecken oder auf die Suche nach Souvenirs zu gehen.

Foto: Aline Rakotoson Babelon

Foto: Hakoar

16
Diego Suarez
Antsiranana
  • Baie des Dunes
  • Baie des Pigeons
  • Sakalava-Bucht
  • Montagne des Francais
Die weißen Sandstrände der Hafenstadt Antsiranana

An der Nordküste Madagaskars befinden sich in der Hafenstadt Antsiranana (ehemals Diego Suarez) drei der schönsten Buchten der gesamten Insel. Wir nehmen uns heute die Zeit, alle drei Buchten (Les Troies Baies) zu besuchen. Den Anfang macht die Baie des Dunes. An dieser Bucht treffen Milliarden weißer Sandkörner auf das kristallklare, blaue Wasser des Indischen Ozeans. Wie die deutsche Übersetzung des Namens vermuten lässt, ist diese Bucht gesäumt von Dünen, deren Pflanzen sich im Takt des Windes bewegen, der über die Wellen an den Strand gleitet.

Als Nächstes besuchen wir die Baie des Pigeons. Das Highlight dieser Bucht ist die leichte Abtrennung des Wassers vom Ozean. Diese Abtrennung ist ebenfalls anhand der Farben erkennbar. In der Bucht nimmt das Meereswasser durch den weißen Sand einen türkisen Farbton an.

Zum Abschluss machen wir uns auf den Weg zur Sakalava-Bucht. Dieser Name ist durch das Kitesurfen inzwischen zu einem internationalen Begriff geworden. Spielen die Wellen und der Wind an diesem Tag mit, stehen die Chancen recht hoch, einen dieser Ausnahmesportler bei ihrem Flug über das Wasser beobachten zu können.

Abstecher zu den Affenbrotbäumen

Zu einem der beliebtesten Fotomotive gehören neben Sandstränden und Meer ebenfalls, die in Küstennähe wachsenden Baobabs. Die in der Region wachsenden Adansonia Suarezensis stellen eine endemische Unterart aus der Gattung der Affenbrotbäume dar. Der Standort dieser Bäume befindet sich am Fuße des Montagne des Francais (Übersetzung: französischer Berg). Diese Lage verleiht den Baobabs ein mystisches Erscheinungsbild, welches durch das hohe Alter von mehreren hundert Jahren sogar noch verstärkt wird.

Foto: Paop

Foto: Stewie74

17
Bernsteinberg und Tropenwald
Antsiranana
  • Tageswanderung im Montagne-d’Ambre-Nationalpark
Naturvielfalt mit drei Ökosystemen

An Tag 17 brechen wir zu einer Tageswanderung zum Montagne-d’Ambre-Nationalpark auf. Obwohl die Übersetzung Bernsteinberg lautet, findet sich dort kein fossiler Harz, sondern vielmehr ein Gebirge aus erloschenem Vulkangestein. Die Mischung aus verschiedenen Höhenlagen spiegelt sich ebenfalls in den Ökosystemen, bestehend aus Bergregenwäldern, Tropenwäldern und Trockenwäldern am Fuß der Gebirgsregion, wider.

Der Park ist bekannt für seine zahlreichen Tierbegegnungen bei der Erkundung der Wanderwege. Dazu zählen der Ringelschwanzmungo, die Fossa oder die mehreren Arten von Chamäleons. Für Hobbybotaniker von Interesse ist ein Blick auf Tropenhölzer wie Palisander oder Orchideen in ihren natürlichen Ursprungsgebieten.

Foto: David Havel

Foto: Jiribalek

18
Rote Sandsteinspitzen
Antsiranana /Ankarana
  • Tsingy Rouge
  • Andrafiamena Reservat
Farbspektakel am Tsingy Rouge

Trifft das Sonnenlicht auf die Tsingy Rouge entsteht ein wahres Feuerwerk aus Dutzenden von Rottönen. Zu verdanken ist dieses Schauspiel keinen künstlichen Farbpartikeln, sondern einem natürlichen Phänomen. Die Sandsteinformationen bestehen zum Teil aus Laterit. Der rote Farbton formt sich in Kontakt mit Feuchtigkeit wie Regenfällen. Die Witterung lässt das Eisen im Sandgestein oxidieren und verhilft dem Gestein im Abschluss zu einer roten Verfärbung.

Die Farben sind nicht der einzige Grund, der Tsingy Rouge Gesteinformation einen Besuch abzustatten. Schon von Weitem fällt auf, dass es sich nicht um eine klassische Felsenlandschaft handelt. Die Spitzen ragen deutlich hervor und verleihen dem Gebiet ein Aussehen, wie aus einem Science-Fiction-Film.

Andrafiamena Reservat – Schutzgebiet der Perrier-Sifaka

Das Andrafiamena Reservat ist für Besucher nur saisonal zugänglich. Die in der Regenzeit schlechter passierbaren Straßen sind lediglich einer der Gründe für diese Entscheidung. Primär gilt der beschränkte Zugang zum Schutz endemischer Tier- und Pflanzenarten. Im Fokus steht dabei der Perrier-Sifaka. Diese Primatenart lebt ausschließlich in diesem kleinen Teil der Insel und steht deshalb unter besonderem Schutz. Ihren Lebensraum teilen sich diese schwarzen Lemuren mit den Gabelstreifenmakis, den Kronenmakis, den Sanford-Makis oder den Grauen Mausmakis.

Die Pflanzenwelt gestaltet sich durch die Aufforstung der letzten Jahre aktuell wieder deutlich diverser. Die Trockenwälder bieten optimale Wachstumsbedingungen für endemische Pflanzen wie die Bambusart Valiha perrieri, die einzig in dieser Region Madagaskars vorkommt.

Foto: Christian Offenberg

Foto: Reiner Conrad

19
Die Großen Tsingy als Trennwand
Ankarana
  • Wanderung durch den Trockenwald von Ankarana
  • Großen Tsingy
Die Trockenwälder von Ankarana

Jegliche Vegetation in dieser Region fällt in die Kategorie der Überlebenskünstler. Die über Jahrtausende entstandenen Trockenwälder von Ankarana bestehen aus Pflanzenarten, die sich den über Monate hinweg andauernden Dürreperioden des Jahres perfekt angepasst haben. Dazu gehören Laubbäume wie Affenbrotbäume, die Feuchtigkeit in ihrem Stamm speichern oder bei Bedarf Laub abwerfen, um weniger Wasser für ihr Überleben zu benötigen.

Auf unserer Wanderung durch dieses Gebiet zahlt es sich aus, auch auf die kleinen Details zu achten. Die Region ist bekannt für ihre Artenvielfalt im Hinblick auf die Vogelwelt wie auch Insekten oder Chamäleons. Trifft das Auge auf bunte Farbtupfer, ist es nicht ungewöhnlich, dass es sich hierbei um Schmetterlinge oder Amphibien handelt.

Die Schluchten der Großen Tsingy

Das Ziel der Wanderung führt uns zum Großen Tsingy. Diese imposanten Felsen bestehen aus Kalkstein und ragen teilweise bis zu 100 Meter hoch in den Himmel. Mithilfe der Elemente Wind und Wasser sind über die vergangenen Jahrtausende tiefe Schluchten und sogar Höhlensysteme innerhalb des Großen Tsingys entstanden. Verbunden sind die einzelnen Felsformationen oftmals über Hängebrücken, welche diesem Ausflugsziel einen nicht zu leugnenden Abenteuerfaktor verleihen.

Obwohl diese Kalksteinfelsen zum Großteil einen grauen Farbton besitzen, teilt sich dieser Gebirgszug eine Eigenschaft mit den nicht allzu weit entfernt liegenden Tsingy Rouge. Gemeint sind damit die Felsspitzen, die wie umgedrehte Nägel aus dem Boden ragen. Diese spektakulären Bilder geben kurzzeitig das Gefühl, sich in einer ganz anderen Welt zu befinden.

Foto: Varvara Markevich

Foto: Dennis van de Water

20
Safari durch den Sambirano-Urwald
Nosy Be
  • Bootsfahrt zur Insel Nosy Be
  • Lokobe-Reservat
Lokobe-Reservat auf der Insel Nosy Be

Wir machen uns mit dem Boot auf den Weg zur Insel Nory Be (Übersetzung: große Insel). Im Lokobe-Reservat erhalten wir einen Einblick in den verbleibenden Primärwald (Urwald) Madagaskars. Die Sambirano-Waldgebiete setzten sich aus einer Mischung aus Palmen, Laubbäumen und den endemischen Riesenbäumen Canarium madagascariense zusammen. Letztere erreichen eine maximale Höhe von über 30 Metern.

Zu den Kletterkünstlern, die in den Kronen dieser Bäume zu finden sind, gehören die ebenfalls endemischen Primatenarten wie der Wieselmakis oder Schwarzlemuren. Die Insel ist ebenfalls ein Hotspot für die Beobachtung von einheimischen Vogelarten, ebenso wie von Zugvögeln, die sich für Madagaskar als zweiten Lebensraum zum Überwintern entschieden haben.

Foto: Aline Rakotoson Babelon

Foto: Byvalet

21
Besuch der Nebeninseln
Nosy Komba / Nosy Tanikely / Nosy Be
  • Insel Nosy Komba
  • Insel Nosy Tanikely
Die Lemureninsel Nosy Komba

Die Nebeninsel Nosy Komba (auch unter dem Namen Nosy Ambariovato bekannt) trägt in der Region den Spitznamen Lemureninsel. Diese Namensgebung ist den bekanntesten Bewohnern zu verdanken. Die auf der Insel lebenden Schwarzen Lemuren gehören zu den seltensten Lemurenarten auf Madagaskar. Nosy Komba besitzt nicht nur eine abgeschiedene Lage, sondern ist darüber hinaus vollständig von Wäldern bedeckt. Das gewährt den Primaten ausreichend Rückzugsmöglichkeiten, um sich zum Beispiel vor Stürmen oder anderen Naturgefahren zu schützen.

Die Insel ist für Tierbeobachtungen ebenso bekannt wie als Ziel zum Tauchen und Schnorcheln. Das klare Wasser bietet eine Sicht auf vorbeiziehende Fischschwärme ebenso wie die Korallenriffe, die nur unweit der Küste der Lemureninsel beginnen.

Abtauchen in die Unterwasserwelt von Nosy Tanikely

Das zweite Ausflugsziel dieses Tages führt uns zur Nebeninsel Nosy Tanikely (Übersetzung: kleine Insel). Der Schutz der Natur erstreckt sich an diesem Ort nicht nur auf die Insel selbst. Das dazugehörige Unterwasserreservat ist ein Naturparadies unterhalb der Wasseroberfläche. Das türkisblaue Wasser erlaubt schon beim Schnorcheln einen ungehinderten Blick auf die Korallenriffe vor der Insel.

Dieses Schutzgebiet ist die Heimat von Riffhaien, Delfinen und Meeresschildkröten. Bei Tauchgängen besteht die Chance, sowohl auf die Unechte Karettschildkröte als auch Grüne Meeresschildkröten zu treffen. Um den Bestand dieses Ökosystems nicht in Gefahr zu bringen, ist der Fischfang in dieser Region mit einem Verbot belegt.

Foto: Mirecca

Foto: Lenise Calleja

22
Strand oder Hauptstadtflair
Antananarivo oder Nosy Be
  • Individuelle Freizeitgestaltung
Tagesgestaltung variiert je nach Rückflugsort

Wie die Reisenden den 22. Tag dieser langsam endenden Reise verbringen, ist abhängig vom Ort der Abreise. Erfolgt der Rückflug nach Frankfurt über Nosy Be (Ethiopian Airlines), verlängert sich die Zeit an den Stränden der Insel. Findet der Abflug am Flughafen von Antananarivo (Air France) statt, ist der Tag mit etwas mehr Reiseaufwand verbunden. Zuerst erfolgt der Rückflug auf die Hauptinsel, sodass der Tag mit einem erneuten Aufenthalt in der Hauptstadt endet.

Foto: Aline Rakotoson Babelon

Foto: Matej Hudovernik

23
Letzte Eindrücke der Insel
Antananarivo oder Nosy Be
  • Freie Zeiteinteilung
  • Markt für traditionelles Kunsthandwerk
Freizeitgestaltung am Morgen

Der letzte Tag in Madagaskar gewährt der Reisegruppe mehrere Optionen. Die erste Option umfasst eine freie Gestaltung der Zeit, um letzte Eindrücke dieses faszinierenden Reiselandes zu sammeln. Je nach dem Aufenthaltsort vor dem Abflug kommt ebenfalls als zweite Option der Besuch eines Marktes für traditionelles Kunsthandwerk in Betracht.

Diese Alternative bietet sich insbesondere für Reisende an, die noch auf der Suche nach Souvenirs für Familie und Freunde sind oder sich selbst einzigartige Erinnerungsstücke an die Zeit auf der Insel wünschen. Zur Auswahl stehen auf diesen Märkten für gewöhnlich handgefertigte Holzarbeiten und Töpfergegenstände sowie Schmuck oder geflochtene Körbe und mehr.

Nach diesen letzten Aktivitäten ist die Zeit gekommen, zur Unterkunft zurückzukehren und die Koffer zu packen. Der Transfer zum Flughafen ist bereits organisiert, sodass eine pünktliche Ankunft garantiert ist.

Foto: Photosimo

24
Abschied nehmen von Madagaskar
Frankfurt

Der letzte Tag der Reise ist für den Rückflug nach Frankfurt reserviert. Obwohl das Abenteuer Madagaskar hier endet, erhält unser Reisekatalog zahlreiche Optionen, weitere Länder zu erkunden.

Foto: magann

Leistungen

Reiseleitung

  • Deutschsprachiger qualifizierter Reiseleiter/in

Flüge

  • Frankfurt – Paris – Antananarivo
  • Antananarivo – Paris – Frankfurt mit Air France
  • Nosy Be – Antananarivo (Inlandsflug) mit Madagascar Airlines
  • Frankfurt – Addis Abeba – Antananarivo
  • Nosy Be – Addis Abeba – Frankfurt mit Ethiopian Airlines
  • Flughafensteuern BRD
  • Sicherheitsgebühren Deutschland
  • Luftverkehrsabgabe BRD
  • Kerosinzuschläge (Stand: 1. Juni 2026)

Hotels & Verpflegung

  • Hotelunterbringung in Mittelklassehotels 3*plus/4* Hotels
  • Alle Übernachtungen mit Frühstück
  • 12 Abend- oder Mittagessen

Ausflüge & Besichtigungen

  • Alle Programme und Eintritte inklusive.
  • Alle Ausflüge lt. Programm vor Ort inklusive.
  • Alle Nationalparkgebühren inklusive.
  • Es fallen keine weiteren Kosten für Besichtigungen an.

Versicherung & Informationen

  • Auslandskrankenversicherung inkl.
  • Informationsmaterial Madagaskar
  • Reiseführer Madagaskar
Mindestteilnehmerzahl: 12 Personen Maximalteilnehmerzahl: 16 Personen

Unser Katalog

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Kontakt Afrika Team

Ulrich Bexte, Cynthia Razanakolona, Moses Kyungai

Tel.: 02241-9424211

Montag - Freitag 09.00 - 18.00 Uhr

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Termine & Preise

Termine 2025
Reise Nr. Reisedatum Dauer Flug Reisepreis Status
2526130Fr, 18. Jul – So, 10. Aug 202524 TAF4998 Euro ausgebucht
2526132Fr, 26. Sep – So, 19. Okt 202524 TAF5198 Euro auf Anfrage
Termine 2026
Reise Nr. Reisedatum Dauer Flug Reisepreis Status
2626130Fr, 17. Jul – So, 9. Aug 202624 TAF- freie Plätze
2626132Sa, 26. Sep – So, 18. Okt 202623 TAF- freie Plätze
Termine 2025
Reise Nr. 2526130

Reisedatum: Fr, 18. Jul – So, 10. Aug 2025

Dauer: 24 Tage

Flug: AF

Reisepreis: 4998 Euro

Status: ausgebucht

Reise Nr. 2526132

Reisedatum: Fr, 26. Sep – So, 19. Okt 2025

Dauer: 24 Tage

Flug: AF

Reisepreis: 5198 Euro

Status: auf Anfrage

Termine 2026
Reise Nr. 2626130

Reisedatum: Fr, 17. Jul – So, 9. Aug 2026

Dauer: 24 Tage

Flug: AF

Reisepreis: -

Status: freie Plätze

Reise Nr. 2626132

Reisedatum: Sa, 26. Sep – So, 18. Okt 2026

Dauer: 23 Tage

Flug: AF

Reisepreis: -

Status: freie Plätze

Einzelzimmerzuschlag Flüge Teilnehmerzahl
950 Euro AF = Air France
ET = Ethiopian Airlines
Es gibt keine Direktflüge nach Madagaskar.
Mindestteilnehmerzahl: 12 Pers.
Maximalteilnehmerzahl: 16 Pers.
Änderungen vorbehalten

Wichtige Hinweise & FAQ

  • Anmerkungen zu den Fluggesellschaften
    Es gibt keine Direktflüge von Deutschland nach Madagaskar. Flug mit Air France • Flug von Frankfurt/ München / Hamburg via Paris mit Air France nach Madagaskar.
    • Hin- und Rückflug ab Antananarivo.
    • Inlandsflug Nosy Be – Antananarivo (Inlandsflug) mit Madagascar Airlines
    Flug mit Ethiopian Airlines • Flug von Frankfurt via Addis Abeda mit Ethiopian Airlines nach Madagaskar.
    • Ethiopian Airlines fliegt Antananarivo und Nosy Be direkt an.
    • Hinflug nach Antananrivo direkt von Abbis Abeda.
    • Rückflug direkt von Nosy Be nach Addis Abeda und Weiterflug nach Frankfurt.
  • Anreise zum Flughafen
    Für die Anreise zum Flughafen bieten wir Ihnen zwei kostengünstige Möglichkeiten:
    1. Die Anreise mit der deutschen Bahn nach Frankfurt. Das Rail&Fly-Ticket für die zweite Klasse (gültig für alle Züge inkl. ICE) nach Frankfurt und zurück kostet Sie nur 59 Euro.
    2. Anreise per Flugzeug mit Air France: Direkte Anschlussflüge von München, Hamburg, Berlin, Wien oder Zürich nach Paris bieten wir Ihnen für 199 Euro für Hin- und Rückflug an.
  • Business Class / Premium Economy
    Zuschläge für Business Class (Air France oder Ethiopian Airlines) und Premium Eco Class (nur Air France) bitte für ihren Reisetermin anfragen.
    Tel.: 02241-9424211. Email: info@a4-reisen.de
  • Einreise & Visum
    • Deutsche, Österreicher, EU-Bürger und Schweizer benötigen für Einreise nach Peru als Tourist bis 90 Tage kein Visum vorher. Ein kostenloses Touristenvisum erhalten Sie direkt bei der Einreise.
    • Sie benötigen lediglich einen Reisepass, der bis sechs Monate nach Fahrtende gültig sein muss.
    • Möchten Sie länger als 30 Tage in Peru bleiben, zB. um Verwandte / Bekannte nach der Reise zu besuchen, achten Sie darauf, dass die gewünschte maximale Aufenthaltsdauer (max 183 Tage) eingetragen wird.
    • Bürger anderer Nationalitäten kontaktieren uns bitte vor der Anmeldung über die Einreisebestimmungen ( info@a4-reisen.de) Wir senden Ihnen dann die Bestimmungen für ihre Einreise zu.
  • Gesundheit / Impfungen
    Gesundheit, Impfungen Besondere Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes empfiehlt die Standardimpfungen: Schutz gegen Tetanus, Diphterie, Polio und Hepatitis A und und Poliomyelitis.
    Diese Reise ist leider nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet.
  • Reiseversicherungen
    Sie können uns vorab (Tel. 02241/9424211) oder bei der Anmeldung mitteilen, dass Sie an einer Versicherung interessiert sind und Sie erhalten vor Abschluss alle notwendigen Informationen zugesandt.

    Wohnsitz Deutschland
    Die Auslandskrankenversicherung (mit Selbstbehalt) ist ohne Altersbeschränkung im Reisepreis inklusive. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung.

    Bei Interesse schicken wir Ihnen gerne die Informationen vor Buchung zu. (Vermittlerkontakt, Schiedsstelle, IPID Produktinformationsblatt, Versicherungsbedingungen etc.).

    Reiserücktrittsversicherungen bis 200 Euro / 500 Euro (Einzelversicherung / Jahresversicherung) können Sie direkt über uns abschließen. Bei Prämien, die darüber hinausgehen, erfolgt der Abschluss direkt bei der Versicherung.
    Versicherungsbedingungen & Produktinformationsblatt Travelsecure

    Wohnsitz Österreich (Belgien, Luxemburg, Italien)
    Eine Auslandskrankenversicherung (mit Selbstbehalt) ist für Teilnehmer bis zum 64. Lebensjahr im Reisepreis inklusive. Für Teilnehmer ab 65 Jahren fällt leider ein Zuschlag von 40 Euro an.
    Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung (inkl. Reiseabbruch) der Ergo Reiseversicherung (Reisepreise von 3000 bis 20.000 Euro).

    Tarif mit Selbstbeteiligung jedes Alter = 3% des Reisepreises
    Tarif ohne Selbstbeteiligung bis 64 Jahre = 5% des Reisepreises
    Tarif ohne Selbstbeteiligung bis 65 Jahre = 7% des Reisepreises
    Versicherungsbedingungen & Produktinformationsblatt Ergo

    Jahresversicherung RRV Deutschland + Österreich

    Versicherungsbedingungen & Produktinformationsblatt TAS

    Wohnsitz Schweiz
    Die Tarife in der Schweiz sind geringer als die Tarife für Schweizer bei einer deutschen Versicherung. Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer Auslandskranken-(Heilungskosten)Versicherung und Reiserücktrittskosten (Annulierungs-)Versicherung in der Schweiz.

    Weitere Infos & Fragen
    Reiserücktrittsversicherungen bis 200 Euro / 500 Euro (Einzelversicherung / Jahresversicherung) können Sie direkt über uns abschließen. Bei Prämien, die darüber hinausgehen, erfolgt der Abschluss direkt bei der Versicherung.
    Bei Interesse schicken wir Ihnen vorab die Informationen zu einer von uns empfohlenen Versicherung/en zu (Vermittlerkontakt, Schiedsstelle, IPID Produktinformationsblatt, Versicherungsbedingungen etc.)
    Für weitere Fragen zu Ihrer Reise oder zu Reiseversicherungen können Sie uns gerne anrufen unter der Nummer 02241/9424211, per E-Mail an info@a4-reisen.de kontaktieren oder unser Kontaktformular verwenden.
  • Vormerkung Folgejahre
    Unverbindliche Vormerkung möglich, Infos bei feststehendem Reisepreis.

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