Guatemala entdecken: Inka-Stätten, koloniale Schätze und unvergessliche Landschaften.
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Unsere Guatemala Reise beginnt mit einem komfortablen Langstreckenflug. In Mittelamerika gelandet, entdecken wir das geheimnisvolle Land der Maya-Traditionen, bizarrer Vulkanlandschaften und paradiesischen Strände.
Guatemala-City • Museo Miraflores • Paseo Cayalá
Wiege einer uralten Zivilisation
Vor mehr als 4.000 Jahren lebte in Mittelamerika eine hochentwickelte Zivilisation. Die Maya bauten Tempel, betrieben wissenschaftliche Forschung und Landwirtschaft. In der Hauptstadt Guatemala-City widmet sich das Museo Miraflores der abwechslungsreichen Geschichte des antiken Maya-Reiches. Um einen besseren Eindruck der gewaltigen Errungenschaften dieser Kultur zu bekommen, wurde das Museumsgebäude auf den Ruinen der alten Maya-Stadt Kaminaljuyu errichtet. Gemeinsam erkunden wir die einzigartige Sammlung historischer Artefakte.
Moderne Geschäftswelten
Den atemberaubenden Gegensatz zur geschichtsträchtigen Historie des alten Guatemala bildet der ultramoderne Paseo Cayalá. Das schicke Einkaufszentrum beherbergt elegante Boutiquen, exklusive Geschäfte, Cafés und Restaurants. Nach einer Stadtbesichtigung in der Altstadt ist diese neue, im stilvollen Stadtteil Ciudad Cayala erbaute Shopping-Mall der ideale Ort zum Bummeln und Entspannen.
Guatemala City • Museo Popol Vuh • Museo Ixchel
Buch des Rates
Im Popol Vuh, dem Buch des Rates, erklärten Maya-Gelehrte ihrem Volk die wichtigsten Regeln des Lebens. Eine Nachbildung des Schriftstücks, das geheimnisvolle Schöpfungsmythen und Heldensagen enthält, ist im Museo Popol Vuh ausgestellt. Wir schauen uns diese und weitere Fundstücke in der umfangreichen Sammlung präkolumbianischer Artefakte an. Typisch für die Kultur der Maya sind bunt bemalte Keramik-Gegenstände, Jade-Schmuck und kunstvoll gestaltete Bestattungsurnen.
Indigene Bekleidungstraditionen
Die Kleidungstraditionen der Maya-Stämme beruhten auf dem Klima der jeweiligen Region und dem sozialen Status des Menschen. Im Museo Ixchel schauen wir uns originale indigene Trachten an. Die meisten Textilien wurden aus hochwertigen Stoffen wie Baumwolle und Agavenfasern angefertigt. Ausstellungsstücke und Fotografien zeugen von einer unglaublichen Kreativität bei der Herstellung alltagstauglicher und festlicher Gewänder.
Copán, Honduras • Macaw Mountain Bird Park
Der heilige Vogel der Maya
Das Maya-Volk verehrte den hellroten Ara (Scharlachara) als heiligen Vogel. Der farbenprächtige, in Mittel- und Südamerika beheimatete Papagei gilt als Symbol für Freiheit und hat im Macaw Mountain Bird Park einen natürlichen Lebensraum gefunden. In diesem renommierten Vogel-Rettungszentrum widmet man sich fürsorglich der Aufzucht, dem Schutz und der Wiederauswilderung tropischer Vogelarten. Wir begegnen im Naturpark auch Tukanen, Aras und weiteren 300 exotischen Vogelarten.
Copán • Maya-Stätte Copán • Rosalila-Tempel • Museum Copán
Höhepunkt der Maya-Zivilisation
Von 250–900 n. Chr. war die einstige Maya-Stadt ein bedeutender politischer und wissenschaftlicher Ort. Die bei Ausgrabungen wiederentdeckte Maya-Stätte Copán (UNESCO-Weltkulturerbe) ist für ihre einzigartige Hieroglyphentreppe, ein Meisterwerk der Steinmetzkunst, für ihre Altäre und Stelen bekannt. Bei unserem Rundgang entdecken wir die berühmten Hochrelief-Skulpturen und den Altar, auf dem die Abbilder der 16 Herrscher der Stadt Copán eingraviert sind.
Schönster Stucktempel Zentralamerikas
Eher zufällig wurde der unter einer riesigen Pyramide verborgene Rosalila-Tempel bei archäologischen Grabungen entdeckt. Die außergewöhnliche Stuckarchitektur und die markante lila-rote Farbe der Fassade gaben der Anlage den Namen "Rosalila-Tempel". Alten Maya-Traditionen zufolge demonstrierte jeder Herrscher seine Macht indem ältere Strukturen überbaut und mit neuen Symbolen verziert wurden.
Die Kunstfertigkeit der Maya-Bildhauer
Bei Steinmetzarbeiten bewiesen die Maya-Handwerker und Bildhauer ihre enorme Kunstfertigkeit. Im Museum Copán schauen wir uns beeindruckende Stelen, Altäre und Skulpturen, die in der antiken Maya-Stadt gefunden wurden, an. Eine besondere künstlerische Höchstleistung ist die originalgetreue Rekonstruktion des berühmten Rosalila-Tempels. Das auf Maya-Skulpturen spezialisierte Museum beherbergt eine große Anzahl kunstvoller Originalmonumente, die dort untergebracht sind, um sie vor Verwitterung zu bewahren.
Quiriguá, Guatemala • Archäologische Stätte Quiriguá • Riesen-Stelen
Macht und monumentale Selbstdarstellung
Die im östlichen Guatemala gelegene archäologische Stätte Quiriguá (UNESCO-Weltkulturerbe) erlangte durch die aus Sandstein erbauten 10,5 Meter hohen Stelen weltweite Berühmtheit. Maya-Herrscher ließen die Riesen-Stelen zur Darstellung ihrer Person und als Zeichen ihrer Macht errichten. Das Städtchen Quiriguá, das im 8. Jahrhundert n. Chr. eine wirtschaftliche Blütezeit erlebte, ist mittlerweile verlassen und ein wichtiger Ort zur Erforschung der Maya-Kultur.
Gewaltige Felsblocke
Monolithische Steinmonumente, wie die Riesen-Stelen in Quiriguá, beeindrucken durch ihre enorme Größe. Jede Stele, die wir uns anschauen, wurde von den Kunstwerkern der Maya aus gewaltigen Steinblöcken geschnitten und aufwendig in Form gebracht. Die größte Stele ist über 10 Meter hoch und wiegt rund 60 Tonnen. In der Maya-Kultur dienten die Felsbrocken hauptsächlich als Denkmäler, Markierungen oder als Grabsteine.
Livingston • Stadtrundgang • Bootsausflug zur Karibikküste • Strandaufenthalt
Karibisches Flair und afrikanische Rhythmen
In der Kleinstadt Livingston verbinden sich karibische Lebensart und afrikanischer Musik zu einer einzigartigen mittelamerikanischen Symbiose. Beim Stadtrundgang erleben wir die entspannte Stimmung eines Ortes, der durch die Traditionen der afrokaribischen Volksgruppe Garifuna und der indigenen Maya-Kultur geprägt ist. Eine weitere Besonderheit ist die eingeschränkte Erreichbarkeit von Livingston, die mangels Straßenverbindungen ausschließlich per Boot möglich ist.
Mit dem Schiff zu den schönsten Stränden
Mit dem Ausflugsschiff erreichen wir die schönsten Karibikstrände Guatemalas. Die malerische Playa Blanca mit ihren unberührten, weiß schimmernden sandigen Strandabschnitten gilt als wahrer Geheimtipp. Auf einer Halbinsel erstreckt sich die idyllische Punta de Manabique, umgeben von grünen Mangrovenwäldern, die eine artenreiche Tierwelt beherbergen.
Isla de Pájaros • Vogelbeobachtung • Castillo de San Felipe de Lara • Bootsfahrt in den Mangroven
Natürlicher Lebensraum exotischer Wasservögel
Die kleine, mitten im Río Dulce gelegene Flussinsel Isla de los Pájaros ist für ihre ausgezeichneten Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung bekannt. In dichten Mangrovenwäldern nisten Reiher, die am Flussufer auf vorbeischwimmende Beute wie Fische und Amphibien warten. Das geschützte Biosphärenreservat hat sich zum Lebensmittelpunkt für Seevögel wie Pelikane und Ibisse entwickelt, die wir bei unserer Beobachtungstour in ihrer natürlichen Umgebung erleben.
Kolonialfestung gegen Piratenangriffe
Auf einer Landzunge am Ende des Izabal-Sees thront die Festungsanlage Castillo de San Felipe de Lara. Der Festungsturm wurde zur Verteidigung des Seeufers, an dem sich zahlreiche Warenlager befanden, gegen eindringenden Piraten erbaut. Unser Rundgang führt uns zu ehemaligen Lagerräumen für Schießpulver, Unterkünften stationierter Soldaten und zu den Festungsmauern, auf denen sich 19 gut erhaltene Kanonen befinden.
Ökologischer Küstenschutz
Mangroven gedeihen im salzigen Wasser. Dort, wo andere Pflanzen kaum überleben, bilden die robusten Gewächse artenreiche Wälder. Bei einer Bootsfahrt in den Mangroven erleben wir eine intakte Umwelt, die als natürliche Barriere gegen ungünstige Witterungsbedingungen wie Sturmfluten oder Erosion fungiert und Vögeln, Fischen und Krebsen einen sicheren Lebensraum bietet.
Foto: Wirestock
Flores/Petén • Archäologische Stätten Topoxté und Yaxhá • Tempelpyramidenruine "Rote Hand"
Antike Maya-Städte zwischen zwei Seen
Im Yaxhá-Nakum-Naranjo-Nationalpark liegen die archäologischen Stätten Topoxté und Yaxhá. Obwohl beide Maya-Orte als ehemalige politische Machtzentren eine große Bedeutung besitzen, sind sie weniger von Touristen frequentiert als andere. Gemeinsam erkunden wir die alte Maya-Stadt Yaxhá und ihre einzigartigen Tempel-Pyramiden. Auf einer Insel mitten im Yaxhá-See, umgeben von malerischer Dschungellandschaft, erstreckt sich das historische Topoxté. Vom Haupttempel genießen wir den atemberaubenden Panoramablick über den Dschungel und die Lagune.
Stimmungsvolles Abendrot mit Dschungelblick
Der Templo de las Manos Rojas (deutsch: "Tempel der roten Hände") gilt als Hauptattraktion im Nationalpark zwischen Flores und Petén. Die eindrucksvolle Tempelanlage ist für ihre enorme Höhe bekannt und ein beliebter Ort zur Beobachtung farbenprächtiger Sonnenuntergänge. Wir besuchen die Ausgrabungsstätte mitten im Dschungel, um den wunderschönen Sonnenuntergang auf der Ruine der Tempelpyramide der Roten Hand und die magische Stimmung zu genießen.
Foto: Loeskieboom
Flores/Petén • Mayafestung Aguateca • Bootsfahrt Petexbatún-See • Archäologische Stätte Ceibal
Verteidigungsposten zwischen Klippen und Schluchten
Ihre strategisch günstige Lage machte die Mayafestung Aguateca lange Zeit für Angreifer unbezwinglich. Die Festungsanlage thront auf einer Klippe oberhalb der Petexbatún-Lagune. Dennoch wurde die letzte Hauptstadt der Maya-Könige im 9. Jahrhundert besiegt und musste überstürzt verlassen werden. Überreste der Tempelanlage und der Zeremonienplatz bieten einen Eindruck von der historischen Bedeutung der Festung.
Mystischer See im tropischen Regenwald
Mit einer Länge von rund sechs Kilometer ist der See von Petexbatún eines der kleineren Gewässer in Guatemala. Während der Wintermonate ändert sich durch den hohen Wasserstand sogar die Fließrichtung des Petexbatún-Flusses, der den See speist. Bei einer Bootsfahrt im Petexbatún-See entdecken wir eine grüne, von tropischen Regenwäldern bedeckte Landschaft und machen Fotopause bei Krokodilen, Schildkröten und Vogelkolonien.
Herausragende Kunst durch internationale Handelsbeziehungen
Die archäologische Stätte Ceibal spiegelt die Frühphase der Maya-Kultur wider. Der Ort mitten im Dschungel ist für kunstvolle Stelen und aufwendig bearbeitete Altäre bekannt. Viele in Ceibal gefundene Artefakte weisen künstlerische Einflüsse von der Golfküste, Mexiko und sogar aus Zentralamerika auf. Diese außergewöhnliche Diversität lässt den Rückschluss zu, dass die Maya-Dynastien über ein komplexes Netz internationaler Handelsbeziehungen verfügten.
Flores/Petén • Maya-Stadt Tikal
Einzigartige Maya-Architektur mitten im Regenwald
Während der Blütezeit lebten etwa 10.000 Menschen in der Maya-Stadt Tikal (UNESCO-Weltkulturerbe). Die zu den größten Maya-Städten zählende Metropole im nördlichen Guatemala ist für ihre Pyramiden und monumentalen Stufentempel bekannt. Einige der Tempelpyramiden überragen sogar das grüne Blätterdach des Urwalds. Von den tausenden Gebäuden, die in Tikal vermutet werden, sind bislang nur einige ausgegraben. Wir verbringen einen ganzen Tag in der berühmtesten Maya-Stadt des Landes. In Begleitung eines ortskundigen Reiseleiters erkunden wir alte Mayapaläste, Gedenkstelen und geheimnisvolle Pyramiden.
Foto: Weihua Liu
Foto: Matyas Rehak
Antigua • Cerro de la Cruz • Lokaler Markt in Antigua
Das Gipfelkreuz
Vom Gipfel des Cerro de la Cruz bietet sich ein atemberaubender Panoramablick über die Stadt Antigua und den Vulkan Agua. Nach dem Aufstieg auf den kleinen Berg nahe dem Stadtzentrum genießen wir die beeindruckende Aussicht auf die einstige Kolonialstadt mit ihren Kirchen und Klöstern, gepflasterten Gassen und blumengeschmückten Patios.
Wochenmarkt in tropischer Umgebung
Ein Besuch eines Wochenmarktes in Guatemala ist ein unvergessliches Erlebnis. Beim Bummel über den lokalen Markt in Antigua entdecken wir eine Vielzahl an Marktständen mit einem riesigen Angebot an frischem Obst und Gemüse. Als schönste Marktgasse gilt der südliche Bereich, in dem lokales Kunsthandwerk, Jade-Schmuck, Textilien und Lederwaren feilgeboten werden.
Foto: Argelis Rebolledo
Foto: Fotiglobe
Antigua • Kloster Santo Domingo • Jade-Werkstatt • Kirche San Francisco El Grande • Schokoladen-Workshop
Luxushotel und Klosterruine
Im 16. Jahrhundert war das Kloster Santo Domingo eine bedeutende Dominikanerabtei. Bei einem gewaltigen Erdbeben wurde 1773 nahezu die gesamte Klosteranlage zerstört. Die restaurierten Klosterruinen sind mittlerweile Teil eines Luxushotels. Das luxuriöse Hotel, das in antiken Mauern komfortable Einrichtungen wie ein eigenes Spa und eleganten Restaurants anbietet, verbindet Historie mit modernem Lebensstil.
Der heilige Stein der Maya
Die Maya betrachteten Jade als heiligen Stein, der Natur, Macht und Spiritualität verkörperte. In einer Jade-Werkstatt im alten Antigua lernen wir die traditionelle Kunst der Jadeschnitzerei kennen. Wir schauen den Kunsthandwerkern bei ihrer Arbeit zu und erfahren Wissenswertes über den guatemaltekischen Jade, der in der Region in verschiedenen Farbtönen wie Grün, Lavendel und Schwarz vorkommt.
Ein christliches Gotteshaus im Maya-Land
Mitten in der von Maya-Stämmen bewohnten Gegend erhebt sich die prachtvolle Kirche San Francisco El Grande. Einst war die Klosterkirche die Hauptkirche des Franziskaner-Ordens Mittelamerika. Die nach dem großen Erdbeben von 1773 erhalten gebliebene Außenfassade mit dem berühmten Habsburger-Doppeladler über dem Mittelportal und die sogenannten Salomonischen Säulen zeugen von der einstigen Pracht des imposanten Kirchengebäudes.
Von der Kakaobohne zum Schokogenuss
Die Gegend um Antigua gilt als Ursprungsland der Kakaoproduktion und der Schokoladeherstellung. Bei einem Schokoladen-Workshop erfahren wir, wie die Maya-Stämme schon vor 3.000 Jahren den tropischen Kakaobaum kultivierten, um aus den gerösteten Bohnen ein bitter schmeckendes, schaumiges Getränk herzustellen. Es besteht die Gelegenheit, selbst Bohnen zu rösten und am gesamten Vorgang der Schokoladenherstellung teilzunehmen.
Monterrico/El Paredón Beach • El Paredón Beach
Hotspot für Wassersport
Schwarzer Vulkansand und ganzjährig hoher Wellengang zeichnen den El Paredón Beach aus. Der malerische Strandabschnitt an der Pazifikküste ist ein Wassersport-Paradies. Das gleichnamige, ehemalige Fischerdorf hat sich zu einem kleinen Ferienort für Rucksacktouristen entwickelt, die ebenso wie wir inmitten wunderschöner Natur entspannen und im Meer schwimmen wollen.
Monterrico • Meeresschildkrötenschutzprogramm • Bootsfahrt durch die Mangroven
Krafttiere, die zwischen Meer und Land leben
Um das Aussterben bedrohter Meeresschildkröten zu verhindern und den Tieren einen sicheren Lebensraum zu bieten, gründete man in Monterrico ein Meeresschildkrötenschutzprogramm. Die Initiative gilt als vorbildliche Maßnahme zum Schutz der an der Pazifikküste vorkommenden Oliv-Bastardschildkröten, Karettschildkröten und Lederschildkröten. Wir erhalten einen Einblick in das Naturschutzprojekt und über die Arbeit der Mitarbeiter und freiwilligen Helfer.
Naturerlebnisse in Mangrovenwäldern
Bei einer Bootsfahrt durch die Mangroven durchqueren wir ein verzweigtes System, das aus vielen Wasserstraßen und Kanälen besteht. Wir entdecken ein außergewöhnliches Ökosystem mit einer erstaunlich vielfältigen Flora und Fauna. Mit etwas Glück können wir Vögel, Kaimane und Meeresschildkröten, die dort beheimatet sind, beobachten.
Atitlán-See • Bootsfahrt nach San Antonio Palopó
Der legendäre Maya-See
Vor mehr als 84.000 Jahren ist der Atitlán-See durch eine gewaltige Vulkan-Explosion entstanden. Mit einer Tiefe von rund 340 Metern ist er das tiefste Gewässer in Mittelamerika. Am Ufer des legendären Sees erstrecken sich mehrere Dörfer, die heute noch von der Kultur der Maya-Völker geprägt sind. Bei einem Spaziergang am Seeufer genießen wir die atemberaubende Aussicht auf das tiefblaue Wasser und die Berge im Hintergrund.
Das Maya-Dorf am Seeufer
Mit dem Schiff geht es zum berühmten Maya-Dorf am Ostufer des Atitlán-Sees. Die Bootsfahrt nach San Antonio Palopó gleicht einer Reise in die Vergangenheit. Der beschauliche Ort ist für seine steilen, engen Gassen, den zauberhaften Seeblick und das handwerkliche Geschick der Bewohner bekannt. In San Antonio Palopó werden Töpferei-Erzeugnisse hergestellt, traditionelle Maya-Textilien und Kopfschmuck in Webereien handgefertigt. Das Maya-Dorf liegt abseits der Hauptreiserouten, sodass wir die ursprüngliche Atmosphäre und die Aussicht auf die Vulkane ungestört genießen können.
Foto: SL Photography
Atitlán-See • Sonnenaufgangs-Kajakfahren • Naturreservat am Lago de Atitlán • Wanderung auf dem Sendero Rey Tepepul • Aussichtspunkt Chutinamit
Magie des Lichts
Blutrot und mit zartem Goldschimmer geht die Sonne über dem Atitlán-See auf. Bei einer Sonnenaufgangs-Kajakfahrt erleben wir den Zauber des ersten Lichts am frühen Morgen. Die Stille, die erwachende Natur und Spiegelungen der Wolken im Wasser sorgen für eine spektakuläre Atmosphäre. Mit dem Kajak erleben wir die Vulkanlandschaft mit ihren bizarren Felsen und steilen Klippen vom Wasser aus.
Ein Naturparadies am Seeufer
Das Naturreservat am Lago de Atitlán erstreckt sich rund um den sagenhaften See. Der geschützte Ökopark beherbergt dichte grüne Wälder, rauschende Wasserfälle und Bäche, über die Hängerbrücken führen. Wir entdecken eine malerische Hügellandschaft mit einer tropischen Tierwelt, die größtenteils aus bunten Schmetterlingen besteht. Im Schmetterlingsgarten beobachten wir exotische Vögel und freilebende Nasenbären in ihrem natürlichen Umfeld.
Wandern im Nebelwald
Ein berühmter Wanderweg führt durch immergrüne Nebelwälder. Bei unserer Wanderung auf dem Sendero Rey Tepepul erkunden wir ein Gebiet mit dichtem Pflanzenwuchs und vielen Aussichtspunkten, von denen sich eine wunderschöne Aussicht über den Atitlán-See bis zur Pazifikküste bietet. Der dunkle Wald ist ein Siedlungsgebiet des seltenen Quetzal-Vogels. Langschwanzwürger (Cabanisi) und die winzigen bunten Colibri gehören zu den weiteren Vogelarten, die wir mit etwas Glück beim Wandern beobachten können.
Im spirituellen Gebiet der Tz'utujil-Maya
Nahe der Ortschaft Santiago am Ufer des Atitlán-Sees erhebt sich der Aussichtspunkt Chutinamit, von dem wir einen grandiosen Blick über die tropische vulkanische Landschaft genießen. Die malerische Gegend war einst ein spirituelles Gebiet der Tz'utujil-Maya. Das indigene Maya-Volk ist für ihre gewebten Huipiles (bunte lange Blusen) bekannt und beherrschte die Kunst der Keramikherstellung meisterhaft.
Quetzaltenango • Archäologische Olmeken-Stätte Tak'alik Ab'aj
Schlüsselort und Bindeglied zweier Kulturen
Die archäologische Olmeken-Stätte Tak'alik Ab'aj (UNESCO-Welterbe) ist eine der bedeutendsten Stätten in Guatemala. In der überlieferten Maya-Sprache bedeutet der Begriff "stehende Steine". Einst bestand die Stadt aus zahlreichen Häusern und lag an einem stark frequentierten Handelsweg. Sie galt als politisches Zentrum, das den Übergang von der ältesten bekannten Hochkultur, der Olmeken-Kultur, zu dem Auftreten der ersten Maya-Stämme markierte. Bei Ausgrabungen wurden stelenartige Monumente, einzigartige Skulpturen sowie terrassierte Strukturen freigelegt.
Quetzaltenango • Zunil und Almolonga • Salcajá und San Andrés Xecul • Stadtrundfahrt Xela
Reise in die Vergangenheit
In einem flachen Tal des guatemaltekischen Hochlandes liegen die beiden benachbarten Ortschaften Zunil und Almolonga. Die Bewohner der idyllischen Maya-Dörfer betreiben seit Jahrhunderten Landwirtschaft. Fruchtbare Erde vulkanischen Ursprungs sorgt für reichhaltige Ernten und gab der Gegend den Namen "Gemüsegarten Mittelamerikas". Das auf Feldern und an Berghängen angebaute Obst und Gemüse wird auf den Wochenmärkten in Zunil und Almolonga zum Verkauf angeboten.
Dörfliche Idylle in den Bergen
Unsere Reise führt uns in zwei weitere indigene Maya-Städte. Salcajá und San Andrés Xecul sind für ihre mittelalterliche Kolonialarchitektur und ihre aufwendig dekorierten Kirchen bekannt. Die katholische Stadtkirche in San Andrés Xecul mit ihrer leuchtend gelben Fassade und den Stuck-Figuren gilt als schönste Kirche Mittelamerikas. In Salcajá befindet sich die älteste in Zentralamerika erbaute Kirche. Seit der spanischen Kolonialzeit wird im Dorf der aromatische Fruchtwein Caldo de Frutas hergestellt, der das beliebteste Getränk der Region ist.
Auf den Spuren der Weisheitsgöttin
Das authentische Guatemala entdecken wir bei einer Stadtrundfahrt in Xela. Die Stadt, die mit voller Bezeichnung Quetzaltenango heißt, wird von den Maya Xelajú genannt. Quetzaltenango liegt von mehreren Vulkanen umgeben in idyllischer Landschaft und wird trotz ihrer historischen Bedeutung kaum von Touristen besucht. Wir schauen uns den Tempel de Minerva an, ein im römischen Tempelstil errichtetes Bauwerk. Die Tempelanlage ist eine von insgesamt 49 Minerva-Tempeln, die in Guatemala errichtet wurden. Sie wurden zu Ehren der in der römischen Kultur als Göttin der Weisheit verehrten Gottfigur erbaut und dienen als Schauplatz bei den alljährlich stattfindenden Minerva-Festen.
Quetzaltenango • Heiße Quellen Fuentes Georginas
Schwefelwasser vom Vulkan
Auf einer Höhe von rund 2.000 Metern liegen geheimnisvolle Thermalquellen mit natürlichen Pools in immergrüner Dschungellandschaft. Dem nach Schwefel riechenden Wasser der heißen Quellen Fuentes Georginas werden gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt. Nach einer Vulkanwanderung sind die heilenden Quellen ein idealer Ort, um sich zu entspannen, vom Wandern auszuruhen und den Panoramablick über Berge und Vulkane zu genießen.
Chichicastenango • Kirche und Friedhof
Maya-Metropole im zentralen Hochland
Während der spanischen Kolonialzeit war der einst von Maya-Stämmen bewohnte Ort Chichicastenango ein bedeutender Handelsplatz. Die Stadt, die heutzutage rund 30.000 Einwohner zählt, ist für ihr Holzhandwerk, farbenfrohe Wochenmärkte und handgefertigte Maya-Textilien bekannt. In vielen Werkstätten werden heute noch Holzschnitzereien, hölzerne Zeremonienmasken, aber auch Lederwaren wie Hüte und Schuhe nach überlieferten Maya-Traditionen hergestellt.
Spanische Kirchentradition auf Maya-Boden
Spaniens Eroberer errichteten in Chichicastenango zahlreiche Gotteshäuser. Die schönste Kirche der Stadt ist die Iglesia de Santo Tomás. Das Besondere am katholischen Gebetshaus ist, dass dieses auf den Ruinen eines Maya-Tempels erbaut wurde. Die 18 Stufen, die zum Hauptportal führen, entsprechen exakt den Monaten im Maya-Kalender.
Friedlicher Übergang in die Unterwelt
Seit Jahrhunderten werden Verstorbene auf dem historischen Friedhof in Chichicastenango beigesetzt. Einst versammelten sich Schamanen an der Grabstätte, um traditionelle Rauchzeremonien durchzuführen. Die Maya-Priester fungierten als Mittler zwischen Menschen und Göttern. In der Maya-Kultur galten sie als hochrangige religiöse Führer. Bestattungsrituale umfassten Grabbeigaben sowie die Wahl des Bestattungsortes. Oft wurden Tote unter dem Boden ihres Hauses oder nahe ihrer Wohnstätte beigesetzt. Damit sollte die Verbindung eines Verstorbenen zu seinen Ahnen gestärkt werden. Der Chichicastenango-Friedhof ist mit seinen farbenfroh geschmückten Gräbern, Mausoleen und Sarkophagen sehr sehenswert und soll demnächst in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen werden.
Chichicastenango • Mercado Chichicastenango • Ausgrabungsstätte Iximché
Der größte Wochenmarkt Zentralamerikas
Wochenmärkte haben in Guatemala eine lange Tradition. In Chichicastenango und anderen im guatemaltekischen Hochland gelegenen Orten trifft man sich regelmäßig auf dem Markt, um zu handeln und über politische und wirtschaftliche Themen zu diskutieren. Wir erkunden den quirligen, farbenfrohen Mercado Chichicastenango mit seinem riesigen Angebot an lokalen Lebensmitteln. An den Markttagen verwandelt sich die Kleinstadt in eine belebte Einkaufsmeile. Händler bieten traditionelle Maya-Trachten feil, während andere lautstark um Kunden für ihre Holzmasken, Hängematten oder Blumensträuße werben. Gleichzeitig wird auf den Stufen der Santo-Tomás-Kirche Weihrauch verbrannt und bei traditionellen Maya-Zeremonien um Segen und Heilung gebeten.
Die einstige Hauptstadt der Kaqchikel-Maya
Mitten im Hochland von Guatemala liegt ein geschichtsträchtiger Ort. Dort, wo sich die Ausgrabungsstätte Iximché befindet, erstreckte sich vor 600 Jahren die Hauptstadt der Kaqchikel-Maya. Majestätische Paläste, Pyramidentempel und Ballspielplätze konnten nach umfangreichen Arbeiten teilweise restauriert werden. Um 1524 wurde das Siedlungsgebiet des Maya-Volkes von den Spaniern erobert, die Iximché zu ihrer Hauptstadt in dieser Region machten. Die einstige Palaststadt, die auf einem Felsen thront und durch tiefe Schluchten nahezu von der Außenwelt abgeschottet ist, zählt zu den bedeutendsten Orten postklassischer Maya-Kultur.
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Guatemala City • Archäologisches Nationalmuseum
Kulturelles Erbe eines alten Volkes
Die in Guatemala lebenden Maya gelten als direkte Nachfahren der indigenen Hochkultur, die seit mehr als 4.000 Jahren in Mittelamerika heimisch ist. Im archäologischen Nationalmuseum in Guatemala City werden zahlreiche ethnologische und archäologische Artefakte aus den verschiedenen Ausgrabungsstätten des Landes aufbewahrt. Das Museo Nacional de Arqueología y Etnología (MUNAE) besitzt die größte Sammlung an Ausstellungsobjekten, die mit der Maya-Kultur in Verbindung gebracht werden. Bei unserem Museumsbesuch sehen wir wertvollen Jade-Schmuck sowie monumentale Stelen, einzigartige Keramikarbeiten und traditionelle Bekleidung. Das berühmteste Objekt ist der Thron von Piedras Negras. Die Thronbank ist ein kunsthandwerkliches Meisterwerk mit aufwendig verzierter Rückwand und wurde vermutlich für Audienzen genutzt. Nach dem beeindruckenden Museumsbesuch geht es am Nachmittag zum Flughafen, von wo aus wir unseren Rückflug nach Deutschland (mit Zwischenstopp) antreten.
Eine einzigartige Rundreise ist zu Ende. Die vielen Eindrücke unserer Guatemala Reise werden uns noch lange begleiten und bilden eine schöne Erinnerung an ein außergewöhnliches Land und dessen Jahrtausende alte Kultur.
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Ulrich Bexte, Alexis Ortega, David Calejas
Tel.: 02241-9424211
Montag - Freitag 09.00 - 18.00 Uhr
💻 Videochat Terminvereinbarung| Reise Nr. | Reisedatum | Dauer | Flug | Reisepreis | Status |
|---|---|---|---|---|---|
| 2650230 | Fr, 16. Jan – So, 8. Feb 2026 | 24 T | IB/LH | 5998 Euro | ausgebucht |
| 2650231 | So, 15. Nov – Di, 8. Dez 2026 | 24 T | IB/LH | 5998 Euro | freie Plätze |
Reisedatum: Fr, 16. Jan – So, 8. Feb 2026
Dauer: 24 T
Flug: IB/LH
Reisepreis: 5998 Euro
Status: ausgebucht
Reisedatum: So, 15. Nov – Di, 8. Dez 2026
Dauer: 24 T
Flug: IB/LH
Reisepreis: 5998 Euro
Status: freie Plätze
| Einzelzimmerzuschlag | Flüge | Teilnehmerzahl |
|---|---|---|
| 690 Euro |
LA: LAN & LAN Guatemala & LAN Chile IB: Iberia (via Madrid) KL = KLM (via Amsterdam) Es gibt kein Direktflüge nach Guatemala. |
Mindestteilnehmerzahl: 16 Pers. Maximalteilnehmerzahl: 24 Pers. |
| Änderungen vorbehalten | ||
